Musik machen

Digi­ta­le Musik

Die Soft­ware Gig Per­for­mer ist mei­ne Wahl für com­pu­ter­ge­stütz­te Livemusik.

Gig Performer
Gig Performer - Rack

Audio­com­pu­ter

Ich nut­ze einen Rech­ner von Digi­tal Audio­net­worX mit einen Intel i9-9900K, 32 GB Ram, zwei Sam­sung Spei­cher­mo­du­len à 500 GB und einem ein­ge­bau­tem RME HDS­Pe AIO Audiointerface. 

Für Echt­zeit­au­dio – der Com­pu­ter als Live-Instru­ment – ist immer ger­ne der schnells­te Rech­ner ange­sagt, den das Bud­get erlaubt.

Wer kein Hard­ware­spe­zia­list ist, ist immer gut bera­ten, erprob­te Audio­com­pu­ter vom Fach­han­del zu erwer­ben.

Die­ser Rech­ner erfüllt alle Anfor­de­run­gen. Er nennt sich Audio Work­sta­tion Compact.


Bil­lig kann teu­er werden

Stress von vorn­her­ein ver­mei­den – kei­ne Kom­pro­mis­se machen, bil­lig wird spä­ter nur teu­er. Dann kauft man zwei­mal.

Beim Spe­zia­lis­ten ein­kau­fen, lie­ber üppig dimen­sio­niert, dann kommt man ein paar Jah­re gut über die Büh­ne.

Die Audio Work­sta­tion Com­pact hat ein beson­ders fla­ches 19″-Gehäuse mit 40 cm Tie­fe, das nur 2 Höhen­ein­hei­ten im Rack benö­tigt.

Damit ist der Audio­com­pu­ter ziem­lich schnell im Betrieb und auch für den mobi­len Ein­satz taug­lich.

Por­ta­blen Bild­schirm anschlie­ßen über Thun­der­bolt, Funk­tas­ta­tur mit inte­grier­tem Mau­s­pad.…

Ich habe frü­her für den mobi­len Ein­satz immer ein Note­book gehabt. Aber ein Lap­top ist heu­te bei wei­tem nicht mit der Leis­tung die­ser Work­sta­tion ver­gleich­bar.

Außer­dem braucht ein Note­book ja ein exter­nes Audiointerface. 

Latenz

Die Sound­kar­te ist in den Rech­ner ein­ge­baut, also kei­ne zusätz­li­ches Geschlep­pe bei mini­ma­ler Latenz.
Die Latenz ist das Zeit­fens­ter zwi­schen dem Aus­lö­sen eines Klan­ges per Tas­ten­druck (oder Drum-Pad) und der Wie­der­ga­be über den Moni­tor. Für exakt ein­ge­spiel­te Drums kön­nen das auch deut­lich weni­ger als 7 ms sein, bei Key­boards kommt man in der Regel mit 7 bis 10 ms zurecht. 

Cubase Latenz
Das sind mei­ne Wer­te für die Latenz in Cubase.

Ein­gangs­la­tenz: die Zeit, die ein Signal von z.B. einem Mikro braucht, bis es durch den AD Wand­ler gekom­men ist und der Sequen­zer aufzeichnet.

Aus­gangs­la­tenz: das ist die Zeit, die das Signal braucht, um durch den DA Wand­ler aus den Boxen zu kommen.

Addiert man bei­de Wer­te, hat man die Gesamt­ver­zö­ge­rung.

Aber das alles ist ein Wis­sen­schaft für sich. Und weil ich Musi­ker bin, inter­es­siert es mich nicht so tief­ge­hend. Mir reicht es, wenn ich das Gefühl habe, ohne Latenz zu spie­len. Es geht wohl­ge­merkt um TAUSENDSTEL Sekunden. 


Instru­men­te

Wir haben jetzt eine Soft­ware und eine Hard­ware für die Live-Musik, jetzt brau­chen wir ein paar Instru­men­te.
Da ich mit dem uni­ver­sel­len Fre­quenz­mo­dell der natür­lich rei­nen Stim­mung arbei­te,
kom­men bei mir nur Instru­men­te auf den Rech­ner,
die fle­xi­ble Tuning-Mög­lich­kei­ten auf­wei­sen.
Hier kommt das Micro­tu­ning in Spiel. 


Die Micro­tu­ning Sze­ne ist lei­der völ­lig anstren­gend und gibt wenig her für den prak­tisch ver­an­lag­ten Musi­ker, der ein­fach nur in der rei­nen Stim­mung spie­len möch­te.
Da gibt aber­wit­zi­ge Men­gen von irgend­wel­chen Ska­len, aber nir­gend­wo die schnel­le Infor­ma­ti­on, mit wel­chen digi­ta­len Instru­men­ten man zuver­läs­sig ohne viel Gefum­mel das Tuning ein­stellt.
Hier aber ist alles ein­fach, erprobt und auf Kon­ti­nui­tät angelegt.

Wei­te­re digi­ta­le Instru­men­te
mit pro­fes­sio­nel­len Tuning-Möglichkeiten:

Nati­ve Instru­ments:
Kon­takt, Absyn­th, FM8, mit Ein­schrän­kun­gen Reak­tor

Die Instru­men­te, die ich auf­ge­führt habe, sind völ­lig aus­rei­chend für die anspruchs­vol­le pro­fes­sio­nel­le Musik­pro­duk­ti­on.
Man ist leicht ver­sucht, immer mal her­um­zu­su­chen, ob es nicht irgend­wo noch eine tol­le Sound­ma­chi­ne gibt.
Das bringt in der Regel nur Stress mit sich.

Gut ist es, sich auf ein paar Instru­men­te zu beschrän­ken. So wie es ein ana­lo­ger Musi­ker auch macht. Der braucht auch nicht 100 Instru­men­te für sei­ne Performance.

Wich­tig ist die Unter­schei­dung von digi­ta­len Instru­men­ten nach Art der Klang­er­zeu­gung. Ich bevor­zu­ge Instru­men­te mit phy­si­ka­li­scher Model­lie­rung und bestimm­te Syn­the­si­zer (wie oben erwähnt).

Sam­pler sind kei­ne ech­ten Instru­men­te. Sie geben wie­der, was jemand irgend­wo in irgend­ei­ner Ton­hö­he auf­ge­nom­men hat, ein Play­back, kein Original.


Rei­ne Stimmung

Alle die­se Instru­men­te haben Micro­tu­ning – Fea­tures an Bord. Damit rea­li­sie­re ich die rei­ne Stim­mung. Wenn die rei­ne Stim­mung nicht mög­lich ist, dann neh­me ich ger­ne auch die pytha­go­rei­sche oder die Maria-Renold-Stim­mung.
Im Fal­le der Gitar­re muss dann die gleich­stu­fi­ge Stim­mung gespielt wer­den. Die aber dann mit dem Kam­mer­ton 432 Hz.

Die rei­ne Stim­mung basiert auf der Natur­ober­ton­rei­he. Das ist so etwas wie die Schwer­kraft, ein Natur­ge­setz, nicht mehr zu hinterfragen.…aber für man­che Musik schwer ein­zu­set­zen. Chö­re zum Bei­spiel sin­gen ohne Pro­ble­me in der rei­nen Stim­mung. Eine Dreh­lei­er beherrscht auch die­ses Tuning. Kla­vie­re kön­nen das prin­zi­pi­ell auch, nur braucht man für 12 Ton­ar­ten 12 Kla­vie­re.
Ein Com­pu­ter hat nun gar kei­ne Pro­ble­me damit, die Pro­ble­me bringt die gleich­stu­fi­ge Stim­mung mit. 

Laut­spre­cher – PA

Nun kom­men die Laut­spre­cher dran: für Zuhau­se ste­hen die Adam A7X – Boxen bereit.
Soll es mal was Grö­ße­res außer Haus sein, ist das Bose L1 Sys­tem eine gute Wahl.

Bose L1 Classic

Musik Ses­si­on Demo

Hier habe ich ein Bild­schirm-Video vom Gesche­hen. Es zeigt den Gig Per­for­mer mit der Auf­nah­me, das Pre­mas­tern auf Cuba­se und das Mas­tern mit Wave­lab.
Das Video ist etwas chao­tisch, es ist das ers­te Mal, dass ich so was mache. Aber so läuft das eben ab.
Ich spie­le die Titel, neh­me das Gespie­le live auf, lade die ein­zel­nen Spu­ren in Cuba­se, ab und zu mit einer klei­nen Bear­bei­tung, dann geht es wei­ter mit Wave­lab zum Mas­tern.
So kommt das Gespiel­te dann ins Inter­net.
Das ist ziem­lich zeitsparend. 


So sah es am 10.11.2020 im Studio aus

YIN YANG GOLD