Universeller Yoga

Universeller Yoga und universelle Lehre gehören zusammen

Universeller Yoga und universelle Lehre gehören zusammen, Praxis und Theorie der Entwicklung des Menschen.
Der Ratgeber und die Anleitung ist die Intuition, ein Navigationssystem in der Welt der Gedanken, ein Unterscheidungsvermögen mit einer sofortigen Gewichtung und Sortierung der Informationen.

Intuition (Latein: intueri „betrachten, erwägen“; Sanskrit: Sakshatkara) ist die Schau der Realität, „die direkte Wahrnehmung oder die Ahnung der göttlichen Wirklichkeit“.

Der universelle Yoga basiert auf einem integralen Ansatz, der das Wichtige, die Essenz aus allen Realitäten, als Muster im Archiv des Mikrokosmos des Suchenden ablegt.


Wie beim Autofahren. Wenn ich sicher und locker mit einem Auto unterwegs bin, brauche ich nicht zu wissen, wie das Auto technisch unter der Haube funktioniert.

Im universellen Yoga werde ich eins mit dem Weg.

Durch die Intuition wird ein sich organisch entwickelndes Verhaltensmuster angelegt, in das immer neue Einzelteile integriert werden. Dieses Muster wird im Laufe der Zeit zu einem lebendigen Existenzfeld, das irgendwann selbständig agieren kann. Der Verstand ist dabei ein Helfer, ein treuer Diener, der im Hintergrund die Arbeit verrichtet, wie zum Beispiel beim Auto der Motor.

Das Sagen, die Entscheidung aber hat das Ich. Das Ich stützt sich auf die Intuition.
Die Intuition lenkt den Verstand.
Alles geht von selbst, aus dem Selbst, durch das Selbst.
Das Ich kann dann zuschauen, oder auch nicht, es ist frei, alles zu tun, was es will.
Dann geht der Spaß erst richtig los. Vorläufig aber ist harte Arbeit angesagt.

Das ist das, was ich weiß, das ist das, was ich mache.
Und nun zu den Einzelheiten, die immer im Wandel sind.

Eine Fortsetzungsgeschichte

13.07.2020 19:00

Dieser Beitrag ist vorläufig immer im Wandel. Ich schreibe hier wie in einem Tagebuch Sätze, die in meinem Bewusstsein erscheinen, nieder. Es kann aber sein, dass diese Inhalte im nächsten Moment schon wieder geändert werden. Ich habe auch kein fertiges Konzept eines universellen Yogas, dass ich hier beschreibe, es sind bisher alles Fragmente, Puzzleteile, die sich versammeln.

Wenn ich mir die gesammelten Fragmente dann nach einer Weile wieder in der Schriftform hier anschaue, dann findet stets eine Weiterentwicklung statt. Es bildet sich eine Struktur, an die die einzelnen Puzzleteile andocken.
Damit stelle ich mir die Gedanken gegenüber und sie werden unabhängig von mir. Ein paar überleben das, einige aber auch nicht.

Glaube

13.07.2020 19:51

Der erste Grundsatz des universellen Yogas lautet:
Glaube nichts, was du nicht weißt.

Was meine ich mit Glaube? Ich glaube, morgen wird es regnen. Oder, ich glaube an Gott. Der Glaube ist wie ein Bild, das an der Wand im Bewusstsein hängt.
Obwohl mein Bewusstsein gar keine Wände hat, eher Fensterscheiben, eher wie unsichtbare Trennvorrichtungen, die irgendetwas trennen, vielleicht mein kleines individuelles Bewusstsein vom kosmischen Bewusstsein.
Diese Glaubensbilder kleben auf den Scheiben und ich kann nicht mehr hindurchsehen, sie verstellen meinen Blick.

Kondensierte Vorstellungen des Nicht-Wissens

Ich könnte glauben, dass alles gut wird, oder auch alles immer schlimmer und vieles mehr.
Die Wände des Bewusstseins hängen dann voller Bilder, Vorstellungen pflastern meine Gehirnwindungen. Wie Kalkablagerungen in den Adern verstopfen sie meinen Geist mit Inhalten, die kein Wissen sind. Bis ich nichts mehr sehe.

Das mache ich jetzt anders, ich nehme die Bilder von der Wand und lege sie in einen Bilderschrank.
Ich verschiebe die Dateien vom Desktop in ein Archiv.

Und mache die Tür zu. Ich höre sie manchmal Murmeln, so ginge das doch nicht, sie wollen wieder mit mir zusammen wohnen. Nichts da! Von mir werden sie nicht weiter mit Lebensenergie versorgt. Und wenn sie weiter rummucken, lösche ich sie ganz.

Die Energie brauche ich nämlich selbst. Ich bin nämlich arm dran, ich habe irgendwelche Krankheiten, Behinderungen, Probleme, und die werden vom Glauben nicht gelöst.

Ob es morgen regnet ist, werde ich ja sehen, oder ob das neuartiges Virus wieder verschwindet, egal, werden wir sehen. Besser ist es, wenn ich es verschwinden lassen kann. Ober wenigstens mithelfen….
Und Gott, meine Güte, was gibt es da zu glauben? Ob er gnädig ist oder auch ein Rachegott? Besser ist es, zu Gott zu gelangen! Au weia, ich höre schon den Aufschrei der Gläubigen. Ich meine dies: wenn Christus gesagt hat, ich solle ihm folgen, und wenn er gesagt hat, keiner kommt zum Vater denn durch mich, dann mache ich das. Ich handle und denke nicht darüber nach. Losgehen….

Wissen

Was ist Wissen, so frage ich mich als nächstes.
Wikipedia ist immer ein gutes Nachschlagewerk. Und da finde ich dieses:

„Der Ausdruck ‚Wissen‘ stammt von althochdeutsch wiȥȥan bzw. der indogermanischen Perfektform *woida ,ich habe gesehen‘, somit auch ,ich weiß‘. Von der indogermanischen Wurzel *u̯e(i)d (erblicken, sehen) bzw. *weid- leiten sich auch lateinisch videre ,sehen‘ und Sanskrit veda ,Wissen‘ ab.“

SEHEN. Nicht etwa lesen oder hören.
Das kommt meinen Gewohnheiten entgegen. Wenn mir zum Beispiel jemand was erzählt mit vielen Worten, dann sinkt mein Aufmerksamkeitspegel schnell ab. Entweder ich sehe dann das Erzählte oder ich schalte ab. Das Sehen ist irgendwie ein Bild, ein Muster, eine mehrdimensionale Vorstellung, einfach ausgedrückt. Wie es funktioniert, weiß ich nicht, macht nichts, kann jeder, man darf bloß nicht anfangen, Gedanken zu bewegen. Dann geht es nicht. Schlecht sind auch Zustimmung oder Ablehnung während man zuhört.
Positive oder negative Gefühle verhindern das Sehen. Das ist Zen.

Befreie Dich vom Glauben an irgendetwas.
Befreie Dein Denken von den Gedanken.

Aus der Wikipedia:
Das deutsche Wort Glaube, von mittelhochdeutsch gloube/geloube aus althochdeutsch giloubo, gehört wie glauben (in früherer Bedeutung „gutheißen“ aus der Grundbedeutung „sich etwas lieb/vertraut machen“), dem Faktitiv zu lieb zu indogermanisch lub-/lewbʰ- (‚begehren‘, ‚lieb haben‘, ‚für lieb erklären‘, ‚gutheißen‘, ‚loben‘.


Meditation – Konzentration – Expansion – Transformation – Transfiguration

14.07.2020 10:07

Das sind die Begriffe, auf die es ankommt, die wichtigen Worten.
Ich habe den ganzen Zusammenhang dieser Worte immer als Yoga bezeichnet und begriffen.
Das Buch Der integrale Yoga von Sri Aurobindo brachte mich vor langer Zeit auf Kurs.
„Alles Leben ist Yoga“, ist einer der zentralen Sätze Sri Aurobindos.

Meditation

Was Meditation ist, ist ja meist bekannt. Gemeint ist nicht so die Wellnessvariante, es geht um das Runterfahren der umherschwirrenden Gedanken, Gefühle und sonstigen Aufregungsfaktoren. Atemfrequenzabsenkung, ruhiger Puls und so was.
Keine Drogen, Vorsicht mit Koffein, kein Nikotin usw.., gerne auch Zurückhaltung bei tierischem Eiweiß.

Konzentration

Konzentration, das bedeutet hier, den Punkt suchen, den „Geistfunken“ finden sagen manche, man merkt dann schon, um was es sich handelt. Die Intuition ist immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Natürlich ohne wirre Gedanken, überhaupt am besten ohne Gedanken, wenn es denn geht.

Expansion

Der Punkt ist natürlich kein Punkt, sondern so eine Art lebendige Präsenz, die auch in Resonanz, in Strahlung gerät, wenn sich das Ich darauf konzentriert.

Dann kommt die Ausdehnung. Aus dem Punkt wird quasi ein Samenkorn, das dann wächst und gedeiht, wenn man es pflegt und sich darauf einlässt.


Transformation

Die lebendige Präsenz und das Ich geraten dann durch die Expansion in einen alchymischen Verwandlungsprozess.

Das ist die Transformation, ein Übergang, Wechsel, eine Umformung, ein Übergang von einer Bewusstseinsstufe zu einer höheren bezeichnen.

Die Transformation geht einher mit einem Wohlgefühl ganz allgemeiner Art und je nach Krankheitszustand treten Verbesserungen, Heilungen ein.

Denn was soll man auf die Dauer mit höherem Bewusstsein, wenn es in der Materie nicht so klappt.

Also der Prozess beginnt ganz praktischen Nutzen zu haben und ist völlig kostenlos, jeder kann es machen, es ist keine Anleitung vonnöten, alles erfolgt selbstständig und immer transparent.

So lernt man denn, man hält seinen Mund und erzeugt Realität. Was will man mehr?

Ja, doch, es gibt mehr. Das ist die Transfiguration.

Transfiguration - Gemälde von Raffael und Sebastiano del Piombo

Die Transfiguration ist das letzte Gemälde Raffaels, an dem er bis zu seinem Tod 1520 gearbeitet hat.
In dem Bild sind in einzigartiger Weise zwei Szenen aus dem Neuen Testament,
die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor
und die Heilung des mondsüchtigen Knaben, in Beziehung gesetzt.

Vom Ende des 16. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts
galt es als das berühmteste Gemälde der Welt.


Der Lotussitz

16.08.2020 17:00

Der Lotussitz ist für mich eine optimale Körperhaltung für die Meditation und überhaupt für das Sitzen. Der nebenstehende Text ist aus der Wikipedia. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich habe mich an den halben Lotussitz gewöhnt, ich kann auch den Ganzen. Aber weil ich öffentlich auch so sitze, zum Beispiel in der Sauna, bekomme ich beim halben Lotussitz nicht so viele Fragen und Bemerkungen ab.

Die Sitzart ist ja ein Dreieck. Die Lage des Dreiecks erzeugt eine starke Yang-Kraft.

Die sieben Hauptchakren
Die sieben Hauptchakren

Im Lotossitz, der der Form einer Lotosblüte nachempfunden ist, sind die Beine verschränkt. Dabei ruht der rechte Fuß auf dem linken Oberschenkel nahe der Leistenbeuge und der linke Fuß entsprechend auf dem rechten Oberschenkel. Die Fußsohlen zeigen nach oben. Der Sitzende sitzt meist leicht erhöht auf einem eher harten Kissen, die Knie befinden sich im Kontakt mit dem Boden. Dadurch ergibt sich ein sehr stabiles Dreieck als Sitzbasis. Der Oberkörper ist aufgerichtet, der Rücken gerade, die Schultern leicht zurückgenommen, sodass der Kopf über der Basis ausbalanciert ist.

Es gibt auch den „halben Lotossitz“, bei dem sich nur ein Fuß auf dem anderen Oberschenkel befindet; der andere dagegen liegt unter dem anderen Oberschenkel. Dieser Sitz ist auch schon stabil, besonders für Anfänger und gut zur Vorbereitung auf den vollen Lotossitz geeignet.

Hier sitze ich im halben Lotussitz und spiele auf einer Sansula – 432 Hz in der reinen Stimmung.

Hatha Yoga

Ich bin kein Fachmann für Yoga-Arten, aber ich meine, dass der Lotussitz eine Körperstellung ist und damit dem Hatha-Yoga angehört.
Hatha Yoga (Sanskrit, m., हठ योग, Yogi Hari, von hatha „Kraft, Hartnäckigkeit, Unterdrückung“) ist eine Form des Yoga, bei der das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist vor allem durch körperliche Übungen (Asanas), durch Atemübungen (Pranayama) und Meditation angestrebt wird.
Man kann sich aus diesem Bereich ein paar Übungen aussuchen und wenn erlernen.
Es dauert eine Weile, bis man die Übungen „kann“. Man sollte es nach Lust und Laune machen, so wie man es spürt.
Aber auf der anderen Seite scheinen regelmäßige Abläufe sind für den Yoga insgesamt gut zu sein.
Wahrscheinlich wird durch diese Loops in der materiellen Welt Realität strukturiert, die dann den Geist entlastet. Er hat wohl mehr Sicherheit in einer doch oft unsicheren astralen Umgebung.


Nachhaltige Heilung kommt nie von außen.

03.10.2020 19:45 Tag der Einheit

Nachhaltige Heilung ist nur dann möglich, wenn du einen Ort der Heilung aufsuchen kannst.

Der Ort liegt weder im Innen noch im Außen, im Sanskrit nennt man ihn Loka.
Es ist ein freier Platz, ein freies Gebiet, ein freier Raum, eine Domaine, eine Ebene, die nur dir gehört.
Es ist dein Zuhause, es ist dein Erbe.

Du hast das Recht und die Macht, diesen Ort zu betreten und nach deinem Willen zu erschaffen.

Es ist nicht einfach, nichts wird mehr so sein wie vorher.

Du bist der Schöpfer deiner Realität. Erweise dich würdig.

Wenn sich das Denken von den Gedanken befreit,
wenn sich das Fühlen von den Gefühlen befreit,
wenn sich das Wollen von den Wünschen befreit,
dann öffnen sich die Pforten des Himmels.

Solange du noch vor den Toren warten mußt, kannst die Zeit nutzen und den Weg der relativen Heilung versuchen.

Denn Heilung ist eine Frage der Persöhnlichkeitsentwicklung, Krankheit ist immer eine Behinderung von Entwicklung.

Prüfe das, was du dir von außen zuführst, Nahrung zum Beispiel, und zum Beispiel eben auch Musik.

universeller Yoga

26.06.2021 12:22

Reduktion

Verringerung, das ist das Muster seit ein paar Monaten. Daher werden es immer weniger Beiträge. Deswegen bin ich nicht mehr so aktiv bei Facebook.
Ich werde versuchen, das Phänomen zu beschreiben.

Eine Analogie:

DIE THEOSOPHISCHE REDUKTION UND ADDITION:
Reduktion:
    10 = 1 + 0  = 1
    11 =   1 + 1   = 2
    12 =  1 + 2   = 3
    13 =  1 + 3   = 4
2311 =  2 + 3 + 1 +1  = 7
999 =  9 + 9 + 9  = 27  = 9

Rechnet man anhand dieses Beispiels allen möglichen Zahlenkombinationen durch, kommt man zu der Erkenntnis, dass die Ziffern von 1 bis 9 das Grundmuster jeder Entwicklung bilden. Im Grunde existieren also nur diese neun Ziffern.

So in etwas wird die erlebte Realität immer weiter reduziert auf, ja, auf was? Es wird auf jeden immer einfacher, durchsichtiger.
Ein Art Einheit?

Es senkt sich etwas von oben herab. Etwas, das sich wie Energie anfühlt. Angenehm kann man sagen, heilend?
Wirklicher jedenfalls als die Normalität.


03.07.2021

Der Ewige Irrtum

Meditation – Konzentration – Expansion
Der Wortstamm des Begriffs „Meditation“ ist „Medi“, was auf die Mitte, das Mittlere verweist.
Es handelt sich um das Ausrichten auf das Ziel, nicht rechts, links, oben oder unten, mittig!


Der Begriff Konzentration käme aus dem lateinischen – concentra, im Netz immer diese Erläuterung, es bedeute „zusammen zum Mittelpunkt“. Es gibt aber das Wort concentra gar nicht im Lateinwörterbuch.
Es gibt aber das Wort concentus und das bedeutet „Einklang“.
Und darum geht es in der Konzentration: um den einen Klang.
In dem Wort Konzentration ist das Wort Zentrum enthalten.

Zuerst erfolgt die Ausrichtung auf die Mitte, um dann den einen Klang im Zentrum zu aktivieren.

Es folgt die Expansion. Expandere ist das lateinische Wort für „sich ausbreiten“

Der eine Klang breitet sich dann aus, wenn Du es willst. Er macht nichts von alleine. Du musst dich mit ihm verbinden, du bist dann der eine Klang und Du breitest Dich aus in deiner Realität, was auch immer das ist.

Das ist schon alles, klingt einfach, und das ist es auch.

Es gibt natürlich einen Haken. Die Expansion trifft auf Widerstand. Es ist deine Realität, die diesen Widerstand leistet.

Nun beginnt der eigentliche Weg, der universelle Weg des Yogas.
Es ist der Weg nach Golgatha.

Hats Du den Esoterikern geglaubt, die mit vielen Worten Heilung versprechen, hast Du geglaubt, ins Paradies zu kommen, wenn Du schön brav bist und alles richtig machst?

Ein Irrtum, das merkst Du irgendwann, womöglich erst, wenn Du dem Tode nahe bist.

Ein Irrtum kommt selten allein:

Der größte Irrtum der esoterisch ausgerichteten Menschheit ist:
das absolut Böse gibt es nicht.

Der zweitgrößte Irrtum ist: es gibt einen gnädigen aufmerksamen Gott, der sich um die Angelegenheiten kümmert, wenn Du nur fromm den Anweisungen folgst.

Der drittgrößte Irrtum ist: Meditationsrezepte führen irgendwie und irgendwann zum Heil.

In Wirklichkeit bist Du vollkommen allein im Deinem Universum.
Dein Fortschritt ist immer nur scheinbar.
Nichts, was von außen kommt, hilft.
Aber was ist außen und was ist innen?

Fragen über Fragen
Zum Glück gibt es einen Begleiter für alle Fälle,
unauffällig, dezent im Hintergrund, immer bestens informiert,
ein Meister der Synchronisation.

Er ist besser bekannt als “ innere Stimme“


18.07.2021

Zweifel am Begleiter, an der inneren Stimme

Kurz und knapp: der Begleiter war mir immer schon etwas unheimlich. Wie mir überhaupt alles, was es in der Welt zu lesen gibt über die andere Welt etwas unheimlich ist.
Nun ist es soweit, dass ich mich vom dem Begleiter trennen möchte.

Was ist der Begleiter? Das ist das, was viele die innere Stimme nennen, das höhere Selbst, das, was die Kirche im Himmel verortet, das, was die Esoterik irgendwo im Inneren des Menschen verortet, was aber immer ein gewissermaßen abgetrenntes Eigenleben führt. Etwas, das mit mir kommuniziert…..

Ich habe keine innere Stimme, ich bin diese Stimme

Nur ist es in der Vergangenheit irgendwie so weit gekommen, dass ich von mir selber getrennt wurde und ein dritte Instanz hat sich der innere Stimme bemächtigt und übt Macht aus.

Das stelle ich jetzt ab. Ich kündige das Abo.

Praktisch sieht das so aus: immer wenn sich die innere Stimme meldet, dann wird sie zurückgewiesen. Die Konditionierung zum Zuhören muss gelöscht werden.