Universeller Yoga

Universeller Yoga und universelle Lehre

Universeller Yoga und universelle Lehre gehören als Praxis und Theorie der Entwicklung des Menschen zusammen.

Die Intuition weist den Weg auf dem universellen Pfad.

Intuition (Latein: intueri „betrachten, erwägen“; Sanskrit: Sakshatkara) ist die Schau der Realität, „die direkte Wahrnehmung oder die Ahnung der göttlichen Wirklichkeit“.

Die Intuition lenkt den Verstand.
Das Ich nutzt die Intuition für seine Entscheidungen auf dem universellen Pfad.

Der universelle Yoga basiert auf einem integralen Ansatz, der das Wichtige, das Wahre, die Essenz aus allen Geistesschulen erfasst.


Der Weg

13.07.2020 19:00

Diese Seite ist immer im Wandel. Es ist eine Art Tagebuch.

Glaube

13.07.2020 19:51

Glaube nichts, was du nicht weißt.

Glaubensbilder als Entwurf einer Realität kleben nur auf den Scheiben meines Bewusstseins und verstellen mir den Blick.

Das hat nichts zu tun mit dem „Glauben an Christus“.
Dieser ist kein Bild, sondern eine Kraft, eine Manifestation des Lichts.

Kondensierte Vorstellungen des Nicht-Wissens

Ich könnte glauben, dass alles gut wird, oder auch alles immer schlimmer und vieles mehr.
Die Wände des Bewusstseins hängen dann voller Bilder, Vorstellungen pflastern meine Gehirnwindungen. Wie Kalkablagerungen in den Adern verstopfen sie meinen Geist mit Inhalten, die kein Wissen sind. Bis ich nichts mehr sehe.

Das mache ich jetzt anders, ich nehme die Bilder von der Wand und lege sie in einen Bilderschrank.
Ich verschiebe die Dateien vom Desktop in ein Archiv.

Und mache die Tür zu. Ich höre sie manchmal Murmeln, so ginge das doch nicht, sie wollen wieder mit mir zusammen sein. Nichts da! Von mir werden sie nicht weiter mit Lebensenergie versorgt. Und wenn sie weiter rummucken, lösche ich sie ganz.

Die Energie brauche ich nämlich selbst. Ich bin nämlich arm dran, ich habe irgendwelche Krankheiten, Behinderungen, Probleme, und die werden von diesen Glaubensbildern nicht gelöst.

Ob es morgen regnet ist, werde ich ja sehen, oder ob das Virus wieder verschwindet, egal, werden wir sehen.
Und Gott? was gibt es da zu glauben? Ob er gnädig ist oder auch ein Rachegott?
Hilft das irgendwie, weiß ich dann mehr, wenn ich darüber nachdenke?

Denken statt Nachdenken.

Wissen

Was ist Wissen, so frage ich mich als nächstes.
Wikipedia ist immer ein gutes Nachschlagewerk. Und da finde ich dieses:

„Der Ausdruck ‚Wissen‘ stammt von althochdeutsch wiȥȥan bzw. der indogermanischen Perfektform *woida ,ich habe gesehen‘, somit auch ,ich weiß‘. Von der indogermanischen Wurzel *u̯e(i)d (erblicken, sehen) bzw. *weid- leiten sich auch lateinisch videre ,sehen‘ und Sanskrit veda ,Wissen‘ ab.“

SEHEN. Nicht etwa lesen oder hören.
Das Sehen ist eine erfolgreiche Übermittlung von mehrdimensionalen Mustern, eine Vorstellung, einfach ausgedrückt.
Positive oder negative Gefühle verhindern das Sehen.

Befreie Dich vom Glauben an irgendetwas.
Befreie Dein Denken von den Gedanken.

Aus der Wikipedia:
Das deutsche Wort Glaube, von mittelhochdeutsch gloube/geloube aus althochdeutsch giloubo, gehört wie glauben (in früherer Bedeutung „gutheißen“ aus der Grundbedeutung „sich etwas lieb/vertraut machen“), dem Faktitiv zu lieb zu indogermanisch lub-/lewbʰ- (‚begehren‘, ‚lieb haben‘, ‚für lieb erklären‘, ‚gutheißen‘, ‚loben‘.


Meditation – Konzentration – Expansion – Transformation – Transfiguration

14.07.2020 10:07

Das sind die Begriffe, auf die es ankommt.
Ich habe den Zusammenhang dieser Worte immer als Yoga bezeichnet und begriffen.
Das Buch Der integrale Yoga von Sri Aurobindo brachte mich vor langer Zeit auf Kurs.
„Alles Leben ist Yoga“, ist einer der zentralen Sätze Sri Aurobindos.

Meditation

Was Meditation ist, ist ja meist bekannt.
Es geht um das Runterfahren der umherschwirrenden Gedanken, Gefühle und sonstigen Aufregungsfaktoren. Atemfrequenzabsenkung, ruhiger Puls und so was.
Keine Drogen, Vorsicht mit Koffein, kein Nikotin usw.., gerne auch Zurückhaltung bei tierischem Eiweiß.
Man SIEHT das dann schon.

Konzentration

Konzentration, das bedeutet hier, den Punkt suchen, den „Geistfunken“ finden sagen manche, man merkt dann schon, um was es sich handelt. Die Intuition ist immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Natürlich ohne wirre Gedanken, überhaupt am besten ohne Gedanken, wenn es denn geht.

Expansion

Der Punkt ist natürlich kein Punkt, sondern so eine Art lebendige Präsenz, die auch in Resonanz, in Strahlung gerät, wenn sich das Ich darauf konzentriert.

Der Punkt wird zum Samenkorn, das durch die Christusstrahlung wächst.


Transformation

Die Christusstrahlung und das Ich geraten dann durch die Expansion in einen alchymischen Verwandlungsprozess.

Das ist die Transformation, ein Übergang, Wechsel, eine Umformung, ein Übergang von einer Bewusstseinsstufe zu einer anderen, die mit einer Veränderung des Seins einhergeht.

Der Prozess beginnt ganz praktischen Nutzen zu haben, es ist keine Anleitung vonnöten, alles erfolgt selbstständig, selbsterklärend, nicht immer transparent, aber im Nachhinein immer offensichtlich.


Die Transformation besteht aus unzähligen einzelnen Schritten.

Wenn die Transformation abgeschlossen ist für einen Realitätsbereich
erfolgt die

Transfiguration.

Damit ist die dauerhafte Umwandlung von im Laufe der Entwicklung des Menschen kristallisierten Teilpersönlichkeiten des Ichs gemeint. Unter dem Einfluss der Christusstrahlung wird der Bereich neu formatiert und sozusagen wiedergeboren.

Es gibt allerlei dieser Teile…….es gibt viel Arbeit.

Transfiguration - Gemälde von Raffael und Sebastiano del Piombo

Die Transfiguration ist das letzte Gemälde Raffaels, an dem er bis zu seinem Tod 1520 gearbeitet hat.
In dem Bild sind in einzigartiger Weise zwei Szenen aus dem Neuen Testament,
die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor
und die Heilung des mondsüchtigen Knaben, in Beziehung gesetzt.

Vom Ende des 16. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts
galt es als das berühmteste Gemälde der Welt.


Der Lotussitz

16.08.2020 17:00

Der Lotussitz ist für mich eine optimale Körperhaltung für die Meditation und überhaupt für das Sitzen. Der nebenstehende Text ist aus der Wikipedia. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich habe mich an den halben Lotussitz gewöhnt, ich kann auch den Ganzen. Aber weil ich öffentlich auch so sitze, zum Beispiel in der Sauna, bekomme ich beim halben Lotussitz nicht so viele Fragen und Bemerkungen ab.

Die Sitzart ist ja ein Dreieck. Die Lage des Dreiecks erzeugt eine starke Yang-Kraft.

Die sieben Hauptchakren
Die sieben Hauptchakren

Im Lotossitz, der der Form einer Lotosblüte nachempfunden ist, sind die Beine verschränkt. Dabei ruht der rechte Fuß auf dem linken Oberschenkel nahe der Leistenbeuge und der linke Fuß entsprechend auf dem rechten Oberschenkel. Die Fußsohlen zeigen nach oben. Der Sitzende sitzt meist leicht erhöht auf einem eher harten Kissen, die Knie befinden sich im Kontakt mit dem Boden. Dadurch ergibt sich ein sehr stabiles Dreieck als Sitzbasis. Der Oberkörper ist aufgerichtet, der Rücken gerade, die Schultern leicht zurückgenommen, sodass der Kopf über der Basis ausbalanciert ist.

Es gibt auch den „halben Lotossitz“, bei dem sich nur ein Fuß auf dem anderen Oberschenkel befindet; der andere dagegen liegt unter dem anderen Oberschenkel. Dieser Sitz ist auch schon stabil, besonders für Anfänger und gut zur Vorbereitung auf den vollen Lotossitz geeignet.

Hier sitze ich im halben Lotussitz und spiele auf einer Sansula – 432 Hz in der reinen Stimmung.

Hatha Yoga

Ich bin kein Fachmann für Yoga-Arten, aber ich meine, dass der Lotussitz eine Körperstellung ist und damit dem Hatha-Yoga angehört.
Hatha Yoga (Sanskrit, m., हठ योग, Yogi Hari, von hatha „Kraft, Hartnäckigkeit, Unterdrückung“) ist eine Form des Yoga, bei der das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist vor allem durch körperliche Übungen (Asanas), durch Atemübungen (Pranayama) und Meditation angestrebt wird.
Man kann sich aus diesem Bereich ein paar Übungen aussuchen und wenn erlernen.
Es dauert eine Weile, bis man die Übungen „kann“. Man sollte es nach Lust und Laune machen, so wie man es spürt.
Aber auf der anderen Seite scheinen regelmäßige Abläufe sind für den Yoga insgesamt gut zu sein.
Wahrscheinlich wird durch diese Loops in der materiellen Welt Realität strukturiert, die dann den Geist entlastet. Er hat wohl mehr Sicherheit in einer doch oft unsicheren astralen Umgebung.


Nachhaltige Heilung kommt nie von außen.

03.10.2020 19:45 Tag der Einheit

Nachhaltige Heilung ist nur dann möglich, wenn du einen Ort der Heilung aufsuchen kannst.

Der Ort liegt weder im Innen noch im Außen, im Sanskrit nennt man ihn Loka.
Es ist ein freier Platz, ein freies Gebiet, ein freier Raum, eine Domaine, eine Ebene, die nur dir gehört.
Es ist dein Zuhause, es ist dein Erbe.

Du hast das Recht und die Macht, diesen Ort zu betreten und nach deinem Willen zu erschaffen.

Es ist nicht einfach, nichts wird mehr so sein wie vorher.

Du bist der Schöpfer deiner Realität. Erweise dich würdig.

Wenn sich das Denken von den Gedanken befreit,
wenn sich das Fühlen von den Gefühlen befreit,
wenn sich das Wollen von den Wünschen befreit,
dann öffnen sich die Pforten des Himmels.

Solange du noch vor den Toren warten mußt, kannst die Zeit nutzen und den Weg der relativen Heilung versuchen.

Denn Heilung ist eine Frage der Persöhnlichkeitsentwicklung, Krankheit ist immer eine Behinderung von Entwicklung.

Prüfe das, was du dir von außen zuführst, Nahrung zum Beispiel, und zum Beispiel eben auch Musik.

universeller Yoga

26.06.2021 12:22

Reduktion

Verringerung, das ist das Muster seit ein paar Monaten. Daher werden es immer weniger Beiträge. Deswegen bin ich nicht mehr so aktiv bei Facebook.
Ich werde versuchen, das Phänomen zu beschreiben.

Eine Analogie:

DIE THEOSOPHISCHE REDUKTION UND ADDITION:
Reduktion:
    10 = 1 + 0  = 1
    11 =   1 + 1   = 2
    12 =  1 + 2   = 3
    13 =  1 + 3   = 4
2311 =  2 + 3 + 1 +1  = 7
999 =  9 + 9 + 9  = 27  = 9

Rechnet man anhand dieses Beispiels allen möglichen Zahlenkombinationen durch, kommt man zu der Erkenntnis, dass die Ziffern von 1 bis 9 das Grundmuster jeder Entwicklung bilden. Im Grunde existieren also nur diese neun Ziffern.

So in etwas wird die erlebte Realität immer weiter reduziert auf, ja, auf was? Es wird auf jeden immer einfacher, durchsichtiger.
Ein Art Einheit?

Es senkt sich etwas von oben herab. Etwas, das sich wie Energie anfühlt. Angenehm kann man sagen, heilend?
Wirklicher jedenfalls als die Normalität.


03.07.2021

Der Ewige Irrtum

Meditation – Konzentration – Expansion
Der Wortstamm des Begriffs „Meditation“ ist „Medi“, was auf die Mitte, das Mittlere verweist.
Es handelt sich um das Ausrichten auf das Ziel, nicht rechts, links, oben oder unten, mittig!


Der Begriff Konzentration käme aus dem lateinischen – concentra, im Netz immer diese Erläuterung, es bedeute „zusammen zum Mittelpunkt“. Es gibt aber das Wort concentra gar nicht im Lateinwörterbuch.
Es gibt aber das Wort concentus und das bedeutet „Einklang“.
Und darum geht es in der Konzentration: um den einen Klang.
In dem Wort Konzentration ist das Wort Zentrum enthalten.

Zuerst erfolgt die Ausrichtung auf die Mitte, um dann den einen Klang im Zentrum zu aktivieren.

Es folgt die Expansion. Expandere ist das lateinische Wort für „sich ausbreiten“

Der eine Klang breitet sich dann aus, wenn Du es willst. Er macht nichts von alleine. Du musst dich mit ihm verbinden, du bist dann der eine Klang und Du breitest Dich aus in deiner Realität, was auch immer das ist.

Das ist schon alles, klingt einfach, und das ist es auch.

Es gibt natürlich einen Haken. Die Expansion trifft auf Widerstand. Es ist deine Realität, die diesen Widerstand leistet.

Nun beginnt der eigentliche Weg, der universelle Weg des Yogas.
Es ist der Weg nach Golgatha.

Hast Du den Esoterikern geglaubt, die mit vielen Worten Heilung versprechen, hast Du geglaubt, ins Paradies zu kommen, wenn Du schön brav bist und alles richtig machst?

Ein Irrtum, das merkst Du irgendwann, womöglich erst, wenn Du dem Tode nahe bist.

Ein Irrtum kommt selten allein:

Der größte Irrtum der esoterisch ausgerichteten Menschheit ist:
das absolut Böse gibt es nicht.

Der zweitgrößte Irrtum ist: es gibt einen gnädigen aufmerksamen Gott, der sich um die Angelegenheiten kümmert, wenn Du nur fromm den Anweisungen folgst.

Der drittgrößte Irrtum ist: Meditationsrezepte führen irgendwie und irgendwann zum Heil.

In Wirklichkeit bist Du vollkommen allein im Deinem Universum.
Dein Fortschritt ist immer nur scheinbar.
Nichts, was von außen kommt, hilft.
Aber was ist außen und was ist innen?

Fragen über Fragen
Zum Glück gibt es einen Begleiter für alle Fälle,
unauffällig, dezent im Hintergrund, immer bestens informiert,
ein Meister der Synchronisation.

Er ist besser bekannt als “ innere Stimme“


18.07.2021

Zweifel am Begleiter, an der inneren Stimme

Kurz und knapp: der Begleiter war mir immer schon etwas unheimlich. Wie mir überhaupt alles, was es in der Welt zu lesen gibt über die andere Welt etwas unheimlich ist.
Nun ist es soweit, dass ich mich vom dem Begleiter trennen möchte.

Was ist der Begleiter? Das ist das, was viele die innere Stimme nennen, das höhere Selbst, das, was die Kirche im Himmel verortet, das, was die Esoterik irgendwo im Inneren des Menschen verortet, was aber immer ein gewissermaßen abgetrenntes Eigenleben führt. Etwas, das mit mir kommuniziert…..

Ich habe keine innere Stimme, ich bin diese Stimme

Nur ist es in der Vergangenheit irgendwie so weit gekommen, dass ich von mir selber getrennt wurde und ein dritte Instanz hat sich der innere Stimme bemächtigt und übt Macht aus.

Das stelle ich jetzt ab. Ich kündige das Abo.

Praktisch sieht das so aus: immer wenn sich die innere Stimme meldet, dann wird sie zurückgewiesen. Die Konditionierung zum Zuhören muss gelöscht werden.


14.08.2021

Erste Ergebnisse der Stimmenabwehr

Fast ein Monat Stimmenabwehrtraining zeigt Erfolge. Die diffusen Wortmeldungen, irgendwelche Anregungen für mich, dies oder das zu tun werden deutlich weniger. Ich stehe diesen Erscheinungen neutraler gegenüber, die Konditionierungen werden schwächer (siehe Skinner).

Im Gegenzug wird etwas anderes stärker, das schwer zu beschreiben ist.

Versuch einer Analogie: Es ist als wenn sich zwei Zahnräderreihen langsam synchronisieren und ein zusammenhängendes System bilden. Vorher liefen die Zahnräder zum Teil asynchron, nebeneinander her, manchmal chaotisch, manchmal stimmig. Jetzt setzt sich langsam ein Laufruhe durch, ein gleichmäßiges Schwingen, das sich auch in einer verbalen Art äußert.

Ich hege ein gewisses Restmisstrauen der Erscheinung gegenüber, aber ich lasse mich darauf ein, Zug um Zug.


03.09.2021

Der Endgegner

Mehr und mehr lasse ich die Stimmen, die mir etwas vorschlagen, zu etwas anregen, drängen wollen, hinter mir. Mehr und mehr wird es mir egal, ob ich damit einen Fehler mache oder nicht.

Ich will es so. Und mehr und mehr zeigt sich der Endgegner.

„Die subtile Bösartigkeit der Realität merkt man erst spät, wenn überhaupt.
Das Böse ist ein strukturelles Element der Wirklichkeit im Himmel und auf Erden.“

Dass habe ich mal so gesagt, aber nie geglaubt. Jetzt wird es immer wahrscheinlicher, das es stimmt.

Ich habe zwar Angst. Aber ich höre auf keine Stimme mehr, ich bin allein.

Die Waffen des Endgegners:

Aufwirbelung der Gedanken, so als wenn ein ständiger Wind die Blätter des Baumes bewegt, mal schwächer, mal stärker. Damit erzeugt er ständige Unruhe.

Druck etwas zu tun
Dies muss ich noch machen, das droht schief zu gehen, wenn ich nicht handle.
Er erzeugt Angst vor etwas, egal was, Angst vor dem Versagen, Angst vor kleinen und großen Katastrophen.
Er erzeugt Abneigungen gegen irgendetwas und irgendwen durch Vorführung von schlechten Vorstellungen auf der inneren Bühne, auf die ich dann einsteigen soll.

Er beschäftigt mich ohne Unterlaß.

Das Gegenmittel ist die Erzeugung von Licht. Ich muss das Licht in mir ausdehnen, die anfliegenden Gedanken und Vorstellungen wie beim Tennis zurückschlagen.

Er kommt aus der Tiefe, also muss ich hinuntersteigen.

Die Bekämpfung ist mir erst im Alter möglich geworden, ich habe ihn in der Jugend zwar schon gesehen, aber eher außerhalb, nicht so direkt in mir, nicht so direkt als visuelle Erscheinung.
Er sah kürzlich aus wie Darth Vader, stand bewegungslos und schaute aus toten Augen.
Ich bekam eine ziemliche Wut und bin aus ihn los, wollte ihm an die Gurgel, aber ich griff durch ihn hindurch (es war natürlich ein Traum). Er sagte etwas mit einer enorm eindrucksvollen Stimme, die aus allen Richtungen zu kommen schien, ich weiß nicht mehr was, ich sah die umherwirbelnden Gedanken und versuchte sie mit meinen Armen festzuhalten, aber da war er stärker.
Trotzdem fand ich ihn total lächerlich mit seiner ganzen blöden Erscheinung, das habe ich ihm auch gesagt, und da bin ich aufgewacht.

Er ist also nicht in mir oder außerhalb von mir. Solche Grenzen gibt es in dieser „astralen?“ Welt nicht.

Er hat viele Namen, Ahriman, Satan….
Aber ich glaube nicht, dass er eigenes Leben hat, er ist eher ein Prinzip, ein Strukturelement, dass vom Menschen mit Leben gefüllt wird. Er ist ein Parasit.

Er ist ein Teil der Schöpfung. Ich zwar auch, aber eher nur zwangsweise gefangen, wahrscheinlich selbst verschuldet.


05.10.2021

Ich bin Worte

Jesus sagte:

Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Joh 6,35

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Joh 8,12

Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Joh 10,9

Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.
Joh 10,11

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.
Joh 11,25

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Joh 14,6

Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.
Joh 15,1


Gott sagte:

Ich bin, der ich bin – (אֶהְיֶה אֲשֶר אֶהְיֶה ehyeh ăšer ehyeh)
Ex 3,14

Wikipedia


10.10.2021

Angebot angenommen

Auf die Frage: „Wer bin ich?“ fällt mir ja auch schon lange nur noch so was ein wie „ich bin, der ich bin“. Alles andere bin ich irgendwie nicht so richtig. Ich nehme das Angebot also gerne an.

Nur: gibt es das Angebot überhaupt noch nach 2000 Jahren? Und erfülle ich die Zugangsvorrausetzungen? Da habe ich Zweifel. Nun, es ist erst mal ein Schritt getan.

Was bedeutet das aber praktisch: „wer an mich glaubt“ und „wer mir nachfolgt“?

Darüber muss ich erstmal meditieren.

Und das ist dabei herausgekommen:

Das Nichts
Alles ist wahr. Jesus, Gott, der Heilige Geist.
Die Matrix hat mich aufgesogen, unbemerkt habe ich verloren.
Eingeschüchtert, verletzt, machtlos dem Realitätsstrom ausgeliefert, still verharrend gegenüber dem Schrecken der Schöpfung.
Die allgegenwärtige Natur des Todes zwingt zum Glauben an die Erlösung. Zu den bekannten Bedingungen. Seit Jahrtausenden. Der Schöpfer erschafft die Natur und bietet sich als Retter aus derselbigen an.
Ich bin gefangen in einem Körper, der nicht meiner ist, bedrängt von fremden Vorstellungen, Gedanken, Gefühlen, Ereignissen, überall und immer.
Allmächtig. Mental, astral, ätherisch und materiell eine Einheit des Himmels und der Hölle.
Folget mir nach….wer an mich glaubt…..Ich.

Klingt vielleicht ein wenig wirr, kein Wunder, ich bin auch ein wenig verwirrt.
Zum Beispiel durch dieses hier:

Die zwei Jesusknaben
In seinen im September 1909 in Basel gehaltenen Vorträgen über das Lukas-Evangelium enthüllte Rudolf Steiner erstmals das Geheimnis der beiden Jesusknaben. Von der Geburt des salomonischen Jesusknaben berichtet das Matthäusevangelium.
Es ist die spektakulärste Darstellung über die Person Jesu. Auf den Punkt gebracht: Christus und der historische Jesus sind vom Ursprung nicht identisch. Dies entspricht der Sichtweise der Katharer und findet sich auch in den Nag-Hammadi Texten wieder.