Cha­kra Frequenzen

So wie für die sinn­li­che Wahr­neh­mung phy­si­sche Sin­nes­or­ga­ne nötig sind, bedarf es zur geis­ti­gen Wahr­neh­mung see­li­scher Wahr­neh­mungs­or­ga­ne. Im gegen­wär­ti­gen Ent­wick­lungs­zu­stand der Mensch­heit sind sie wäh­rend unse­res irdi­schen Lebens nicht aktiv. Wenn der Mensch mit dem Tod sei­nen phy­si­schen Leib – und damit auch sei­ne phy­si­schen Sin­ne – ablegt, begin­nen sie zu erwa­chen. Sie kön­nen aber auch wäh­rend des Erden­da­seins durch geziel­te geis­ti­ge Schu­lung in Tätig­keit gesetzt werden:

Mit Cha­kra (Sans­krit, m., च7क्र, cakra, [ʧʌkɽʌ], wört­lich: ‚Rad‘, ‚Dis­kus‘, ‚Kreis‘), Plu­ral Cha­k­ren, wer­den im tan­tri­schen Hin­du­is­mus, im tan­trisch-bud­dhis­ti­schen Vajra­ya­na, im Yoga sowie in eini­gen eso­te­ri­schen Leh­ren die ange­nom­me­nen sub­ti­len Ener­gie­zen­tren zwi­schen dem phy­si­schen Kör­per und dem fein­stoff­li­chen Kör­per (vgl. Astral­leib) des Men­schen bezeichnet. 

Es gibt sie­ben Haupt­cha­k­ren und dar­über hin­aus noch zahl­rei­che Nebencha­k­ren, z. B. in den Hän­den, in denen sich die 7 Haupt­cha­k­ren auf beson­de­re Wei­se wider­spie­geln. Das gesam­te, eng mit­ein­an­der ver­netz­te Sys­tem der Haupt- und Nebencha­k­ren bil­det den sog. Lotos­baum. Er ent­spricht dem Bodhi­baum, unter dem der Bud­dha sei­ne Erleuch­tung hatte.


Rudolf Stei­ner über Chakren

In sei­nen Vor­trä­gen „Popu­lä­rer Okkul­tis­mus” beschrieb Rudolf Stei­ner das Sys­tem der sie­ben haupt­säch­li­chen Lotos­blu­men wie folgt:

„Man unter­schei­det sie­ben sol­cher astra­len Orga­ne. Die ers­te, die zwei­blätt­ri­ge Lotus­blu­me, ist in der Gegend der Nasen­wur­zel; die zwei­te, die sech­zehn­blätt­ri­ge, liegt in der Höhe des Kehl­kop­fes; die drit­te, die zwölf­blätt­ri­ge, in der Höhe des Her­zens; die vier­te, die acht- bis zehn­blätt­ri­ge, in der Nähe des Nabels; die fünf­te, die sechs­blätt­ri­ge, etwas tie­fer unten; die sechs­te, die vier­blätt­ri­ge, noch wei­ter unten, die Swas­ti­ka, die mit allem, was Befruch­tung ist, zusam­men­hängt; von der sie­ben­ten kann nicht ohne wei­te­res gespro­chen wer­den. Die­se sechs Orga­ne haben für die see­li­sche Welt die­sel­be Bedeu­tung wie die phy­si­schen Sin­ne für die Wahr­neh­mung der Sin­nen­welt.“
GA 94, S. 173


„Man kann die ein­zel­nen sich bil­den­den geis­tig-see­li­schen Orga­ne ver­gleichs­wei­se «Lotus­blu­men» nen­nen, ent­spre­chend der Form, die sich das über­sinn­li­che Bewusst­sein von ihnen (ima­gi­na­tiv) machen muss. (Selbst­ver­ständ­lich muss man sich klar sein dar­über, dass sol­che Bezeich­nung mit der Sache nicht mehr zu tun hat als der Aus­druck «Flü­gel», wenn man von «Lun­gen­flü­geln» spricht.)

Durch ganz bestimm­te Arten von inne­rer Ver­sen­kung wird auf den Astral­leib so gewirkt, daß sich das eine oder ande­re geis­tig-see­li­sche Organ, die eine oder die ande­re «Lotus­blu­me» bil­det. Es soll­te, nach allem in die­sem Buche Aus­ge­führ­ten, über­flüs­sig sein, zu beto­nen, daß man sich die­se «Beob­ach­tungs­or­ga­ne» nicht wie etwas vor­zu­stel­len hat, das in der Vor­stel­lung sei­nes sinn­li­chen Bil­des ein Abdruck sei­ner Wirk­lich­keit ist.

Die­se «Orga­ne» sind eben über­sinn­lich und bestehen in einer bestimmt geform­ten See­len­be­tä­ti­gung; und sie bestehen nur inso­fern und so lan­ge, als die­se See­len­be­tä­ti­gung geübt wird.

Etwas, was sich als Sin­nen­fal­li­ges anschau­en läßt, ist mit die­sen Orga­nen so wenig am Men­schen, als irgend­ein «Dunst» um ihn ist, wenn er denkt. Wer sich das Über­sinn­li­che durch­aus sinn­lich vor­stel­len will, gerät eben in Miß­ver­ständ­nis­se.“
GA 13, S. 345


„Der Unter­schied zwi­schen phy­si­schen und astra­len Orga­nen besteht dar­in, daß die phy­si­schen Sin­nes­or­ga­ne des Men­schen pas­siv sind; sie las­sen alles von außen auf sich ein­wir­ken. Auge, Ohr und so wei­ter sind zunächst im Zustand der Ruhe, sie müs­sen war­ten, bis ihnen etwas gebo­ten wird, Licht, Töne und so weiter.

Die geis­ti­gen Orga­ne sind im Gegen­satz dazu aktiv, sie umfas­sen klam­mer­ar­tig den Gegen­stand.“
GA 95, S. 45


„Die Lotus­blu­men sind inner­li­che Bewe­gun­gen, sie sind im Inne­ren des Men­schen.“
GA 95, S. 151


„Dage­gen neh­men die Lotus­blu­men erst dann wahr, wenn sie sich bewe­gen, wenn sie einen Gegen­stand umfas­sen. Die durch das Dre­hen der Lotus­blu­men erreg­ten Schwin­gun­gen bewir­ken dann eine Berüh­rung der Astral­ma­te­rie, und so ent­steht die Wahr­neh­mung auf dem Astral­plan.“
GA 95, S. 116


„Die­se Orga­ne ent­wi­ckeln sich durch die Übun­gen, die der Leh­rer dem Schü­ler gibt, so wie auch die Sin­ne des phy­si­schen Lei­bes durch Übung ent­wi­ckelt wer­den. Sie dür­fen nicht glau­ben, daß irgend­wel­che tumul­tua­ri­schen Vor­gän­ge, Zau­be­rei und der­glei­chen den Men­schen dazu füh­ren kön­nen, die­se Sin­nes­or­ga­ne zu ent­wi­ckeln. Es sind ledig­lich inti­me Vor­gän­ge, ein Ler­nen inner­halb der Gedan­ken, wel­che die Kraft in sich haben, sol­che Orga­ne zu ent­wi­ckeln.“
GA 98, S. 30

Der Tau­send­blätt­ri­ge Lotus

In der ori­en­ta­li­schen Über­lie­fe­rung wird die sie­ben­te Lotos­blu­me, von der Rudolf Stei­ner hier nicht wei­ter spricht, weit­ge­hend über­ein­stim­mend als tau­send­blätt­ri­ge Lotos­blu­me bezeich­net. Sie liegt als Schei­telcha­kra in der Nähe der Zir­bel­drü­se. Ihre Tätig­keit offen­bart sich in der Kopf­au­ra des Men­schen, im Heiligenschein.

Eine sehr umfas­sen­de Dar­stel­lung über Cha­k­ren gibt es auf der Anthro­wi­ki-Sei­te Lotus­blu­men


Zwölf Cha­k­ren

In jüngs­ter Zeit hat sich das Cha­k­ren­sys­tem in der Dar­stel­lung von sie­ben auf zwölf Haupt­cha­k­ren erweitert. 

Die tra­di­tio­nel­len Cha­k­ren sind:
Wur­zel Cha­kra, Sakral Cha­kra, Solar Ple­xus Cha­kra, Herz Cha­kra, Kehl­kopf Cha­kra, Stirn Cha­kra, Kro­nen Cha­kra.
Die fünf wei­te­ren Cha­k­ren gal­ten frü­her als Nebencha­k­ren.
Es sind:
das Erd­stern Cha­kra (earth star cha­kra),
das Nabel Cha­kra (navel cha­kra),
das See­lens­tern Cha­kra (soul star cha­kra),
das Kau­sal Cha­kra (cau­sal cha­kra),
das Ster­nen­tor Cha­kra (stel­lar gate­way chakra).

Die­se Fünf schei­nen eine gemein­sa­me ande­re Eigen­schaft zu haben als die sie­ben tra­di­tio­nel­len Hauptchakren. 

Sym­bo­le der Chakren


Root Cha­kra
256 Hertz

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256 Hz ist die Basis­re­so­nanz­fre­quenz des Root Cha­kras.

Sans­krit: Mulad­ha­ra
Eng­lisch: Root Cha­kra
Deutsch: Wur­zelcha­kra
vier­blät­ti­ger Lotus

Das Wur­zelcha­kra ist die Ver­bin­dung mit dem phy­si­schen Kör­per, der phy­si­schen Welt, den Ener­gien der Erde und bestimmt all­ge­mein unser Ver­hält­nis zur mate­ri­el­len Ebe­ne des Lebens.
Das Haupt­the­ma des Wur­zelcha­kras ist Sicher­heit und Sta­bi­li­tät und da es das ers­te und das unters­te Cha­kra ist, ist es von enor­mer Bedeu­tung.
 
Das Wur­zel-Cha­kra ist das Fun­da­ment und die Grund­la­ge für unse­re Exis­tenz und Ent­wick­lung als See­le in einem Kör­per.
Es ist die Brü­cke zur phy­si­schen Welt, das Ein­ge­ständ­nis der See­le für die Erfah­rung, inkar­niert zu sein.
Das Wur­zel-Cha­kra ist mit unse­ren Grund­in­stink­ten und unse­ren grund­le­gen­den per­sön­li­chen und phy­si­schen Lebens- und Über­le­bens­be­dürf­nis­sen ver­bun­den.
Sei­ne star­ke Ver­bin­dung zu Bei­nen, Füßen und dem Ske­lett­sys­tem ist sozu­sa­gen die Mani­fes­ta­ti­on sei­nes wesent­li­chen The­mas: voll­stän­dig ver­kör­pert, sta­bil und sicher im Leben.
Eine Beson­der­heit des Grund­cha­kras ist, dass die Kun­da­li­ni­en­er­gie dar­in ruhen und geweckt wer­den kann.
Nur der voll­stän­di­ge Auf­stieg der Kun­da­li­ni ermög­licht eine irrever­si­ble Trans­for­ma­ti­on des Bewusst­seins und den per­ma­nen­ten Über­gang in einen erleuch­te­ten Zustand.
Das Wur­zelcha­kra ist ein pri­mä­res Chakra.


Earth Star Cha­kra
272 Hertz

272 Hertz ist die Basis­re­so­nanz­fre­quenz des Erd­stern Cha­kras.

Das Erd­stern Cha­kra ist die Ver­bin­dung eines jeden Men­schen zur Erde.

Die­ses Cha­kra soll den Men­schen mit den Kräf­ten der Erde ver­bin­den und eine wich­ti­ge Funk­ti­on für die Erdung erfüllen.

Das Erd­stern-Cha­kra ist wie ein Anker. Es ver­leiht dem Äther- und Astral­leib ein Gefühl der Sta­bi­li­tät, der Ver­net­zung und des Bewusstseins.

Es gibt uns Zugang zu natür­li­cher Hei­lung und wan­delt „nega­ti­ve“ Ener­gie aus unse­rem Kör­per um.

Das Erd­stern-Cha­kra unter­stützt das Wur­zel-Cha­kra. Es ist kein Teil des phy­si­schen Kör­pers wie die pri­mä­ren sie­ben Cha­k­ren. Es ist ein Teil des Ätherleibes.


Sacral Cha­kra
288 Hertz

288 Hertz ist die Basis­re­so­nanz­fre­quenz des Sakralcha­kras.

Sans­krit: Svad­histha­na
Eng­lisch: Sacral Cha­kra
Deutsch: Sakralcha­kra
sechs­blätt­ri­ger Lotus

Das Sakralcha­kra reprä­sen­tiert den krea­ti­ven Fluss rei­ner Lebens­en­er­gie, unser Ver­hält­nis zur Leben­dig­keit und unse­re Lei­den­schaft für das Leben. Es spielt auch eine zen­tra­le Rol­le beim Aus­drü­cken und Füh­len von Emotionen.

Das Sakralcha­kra han­delt von der sinn­li­chen Erfah­rung des Lebens, dem Berüh­ren und Schme­cken der Welt. Hier ist es unser Wunsch als See­le, freu­dig mit dem Leben umzu­ge­hen, am krea­ti­ven Spiel der Lebens­en­er­gie teil­zu­neh­men. Die reins­ten For­men von Vita­li­tät, Lebens­freu­de und emo­tio­na­lem Selbst­aus­druck sind Teil der Erfah­rungs­ebe­ne des Sakralcha­kras. Im Sakralcha­kra drü­cken wir unser tiefs­tes Bedürf­nis aus, unse­re Lebens­en­er­gie flie­ßen zu las­sen, uns aus­zu­drü­cken, das Leben zu erfah­ren, unse­re schöp­fe­ri­sche Kraft zu leben.

Das Sakralcha­kra reprä­sen­tiert unse­re Erfah­rung als krea­ti­ve, freu­di­ge Lebens­en­er­gie. Die Ver­bin­dung des Sakralcha­kras mit den Gona­den und den inne­ren Geschlechts­or­ga­nen ist die äuße­re Mani­fes­ta­ti­on sei­ner Ver­bin­dung mit der schöp­fe­ri­schen Kraft des Lebens – der Fähig­keit, der Kanal für das Leben zu werden.

Sexua­li­tät ist nur ein Aspekt des freu­di­gen, sinn­li­chen und krea­ti­ven Aus­drucks unse­rer Lebens­en­er­gie und unse­res Bedürf­nis­ses, die Welt zu erfah­ren und zu berüh­ren. Emo­tio­nen sind ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt, nur durch unse­re Emo­tio­nen, die irdi­sche Erfah­rung wirk­lich, real für die See­le, nur die Emo­tio­nen ermög­li­chen eine sinn­li­che, direk­te, inten­si­ve und far­ben­fro­he Erfah­rung der Welt.

Das Sakralcha­kra ist mit dem Ele­ment Was­ser und den Orga­nen ver­bun­den, die den Was­ser­haus­halt in unse­rem Kör­per regu­lie­ren – eine wei­te­re äuße­re Mani­fes­ta­ti­on des Flus­ses der Lebens­en­er­gie. Es ist das sakra­le Cha­kra, das den Äther­leib und den phy­si­schen Leib anregt. Das Sakralcha­kra ist daher für unse­re Vita­li­tät und all­ge­mei­ne Gesund­heit verantwortlich.

Das Sakralcha­kra ist ein pri­mä­res Chakra.


304 Hertz ist die Basis­re­so­nanz­fre­quenz des Nabelcha­kras.

Das Navel Cha­kra steht für Selbst­ver­trau­en, Ser­vo­len­kung und inne­res Gleich­ge­wicht.
Es pro­du­ziert Chi. Es wirkt sich auf die Fähig­keit aus, Pra­na auf­zu­neh­men, zu ver­tei­len und zu assimilieren.

Chi wird aus­gie­big vom Kör­per ver­wen­det, um sich selbst zu hei­len und zu ver­bes­sern.
Da es für die Auf­recht­erhal­tung des Kör­pers ver­ant­wort­lich ist, ist das Nabelcha­kra auch mit Schön­heit verbunden.

Psy­cho­lo­gisch gese­hen ist das Nabelcha­kra das Zen­trum des Wis­sens­in­stinkts. Bei­spiels­wei­se weiß ein Kampf­sport­ler instink­tiv, was zu tun ist, wenn er mit einem Geg­ner kon­fron­tiert wird.

Die­ses Zen­trum ist eng mit Gefüh­len und Emo­tio­nen ver­schie­de­ner Art ver­bun­den. Das ent­spre­chen­de Astral­zen­trum ver­leiht beim Erwa­chen die Kraft des Gefühls und eine erhöh­te Emp­find­lich­keit für alle Arten von Einflüssen.

Die­se Sen­si­bi­li­tät ist jedoch nicht mit den Fähig­kei­ten des Sehens oder Hörens ver­gleich­bar. Wenn das Äther­zen­trum aktiv wird, beginnt die Ver­schie­bung im phy­si­schen Kör­per, sich astra­ler Ein­flüs­se bewusst zu werden.

Es beginnt mit vagen Gefüh­len von Freund­lich­keit und Feind­se­lig­keit, oder dass eini­ge Orte ange­nehm und ande­re unan­ge­nehm sind, ohne wirk­lich eine Ahnung zu haben, war­um die­se Gefüh­le auftreten.

Die Ant­wort ist, dass die psy­cho­lo­gi­schen Funk­tio­nen des Nabelcha­kras aktiv werden.


Solar Cha­kra
320 Hertz

320 Hertz ist die Basis­re­so­nanz­fre­quenz des Solarcha­kras.

Sans­krit: Manipura
Eng­lisch: Solar Cha­kra, Solar Ple­xus Cha­kra
Deutsch: Solarcha­kra, Solar Ple­xus Cha­kra
zehn­blätt­ri­ger Lotus

Das Solarcha­kra ist der Sitz unse­res Selbst­bil­des als Per­son, es ist die Domä­ne all Ihrer Identitäten.

Dies hat in der Spi­ri­tua­li­tät oft die nega­ti­ve Kon­no­ta­ti­on des „Ichs“ – zu Unrecht, weil man nichts tran­szen­die­ren kann, was man vor­her nicht voll­stän­dig inte­griert hat. Dem­entspre­chend ist die Ent­wick­lung einer gesun­den, kraft­vol­len Per­sön­lich­keit ein wich­ti­ger Schritt für eine nach­hal­ti­ge spi­ri­tu­el­le Ent­wick­lung. Es ist die­se Per­sön­lich­keit, die letzt­end­lich das Gefäß für die See­le wird, durch das sie sich in der Welt aus­drü­cken kann.

Im Son­nen-Cha­kra ist vor allem mit unse­ren Ver­dau­ungs­or­ga­nen ver­bun­den – eine Mani­fes­ta­ti­on sei­ner ener­ge­ti­schen Funk­ti­on. Hier wer­den unse­re Erfah­run­gen und kom­ple­xe­ren Emo­tio­nen „ver­daut“ und in eine men­ta­le Struk­tur gebracht. Hier sind die Grund­la­gen für men­ta­les Den­ken, durch die wir unse­re Erfah­run­gen bewusst und unbe­wusst ver­ar­bei­ten. Aus die­sem Pro­zess ent­steht eine men­ta­le Struk­tur von Gedan­ken­for­men und Über­zeu­gun­gen, die zu unse­rer Selbst­wahr­neh­mung als Per­sön­lich­keit wird.

Eine Iden­ti­tät als Per­son bil­det sich um unse­re Lebens­er­fah­run­gen her­um – in der Tat han­delt es sich eher um eine viel­schich­ti­ge Samm­lung ver­schie­de­ner Iden­ti­tä­ten. Das sola­re Cha­kra ist der Zugang zu unse­rer inne­ren Iden­ti­tät in Form von gespei­cher­ten Erfah­run­gen und Ängs­ten, tief ver­wur­zel­ten, unbe­wuss­ten Denk- und Verhaltensmustern.

Ein Haupt­the­ma des sola­ren Cha­kras ist Kraft und Stär­ke – im bes­ten Fall in Form von Selbst­ver­trau­en, Klar­heit, Inte­gri­tät und der Fähig­keit, als Per­son zu handeln.

Das Solarcha­kra hat einen star­ken Ein­fluss auf unse­ren grund­le­gen­den Energiehaushalt.

Das Solarcha­kra ver­birgt auch unser Bedürf­nis und unse­ren Antrieb, unse­re eige­nen Ideen in die Welt zu brin­gen und sie dort umzu­set­zen, Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern, uns selbst zu tes­ten. Im sola­ren Cha­kra liegt die Kraft zur Ver­än­de­rung, zur Dis­zi­plin und Selbst­trans­for­ma­ti­on, aber auch das Bedürf­nis nach Kontrolle.

Das sola­re Cha­kra ver­ar­bei­tet unser Unter­be­wusst­sein und damit auch unser Bauch­ge­fühl und wird daher von man­chen auch als „Bauch­ge­hirn“ bezeich­net. In aus­ge­dehn­ter spi­ri­tu­el­ler Hin­sicht ermög­licht ein voll­stän­dig geöff­ne­tes Solar­ple­xus-Cha­kra den Zugang zum mor­pho­ge­ne­ti­schen / mor­pho­lo­gi­schen Feld.

Das sola­re Cha­kra hat den Zweck, zu sehen – in die Welt hin­aus­zu­schau­en und mit dem Selbst­ver­ständ­nis zu ver­glei­chen. Dies gilt auch in viel ener­ge­ti­sche­rer Wei­se: Durch das Son­nen-Cha­kra kön­nen wir das umge­ben­de emo­tio­nal-men­ta­le Feld wahr­neh­men, intui­tiv erfas­sen wir die Ener­gie in unse­rer Fami­lie, unse­ren Freun­des­kreis oder die wah­ren Gefüh­le und Gedan­ken unse­res Gesprächs­part­ners durch die­se Art der spi­ri­tu­el­len Vision.


Heart Cha­kra
352 Hertz

352 Hertz ist die Basis­re­so­nanz­fre­quenz des Herz­cha­kras.

Sans­krit: Ana­ha­ta
Eng­lisch: Heart Cha­kra
Deutsch: Herz­cha­kra
zwölf­blätt­ri­ger Lotus

Das Herz­cha­kra  ver­ar­bei­tet die Erfah­run­gen der Lie­be und die damit ver­bun­de­nen fei­nen Gefüh­le und Emp­fin­dun­gen. Die­se Gefüh­le umfas­sen Lie­be, Mit­ge­fühl, Hin­ga­be, Trau­er, Schmerz und Dankbarkeit.

Das Herz­cha­kra ent­wi­ckelt unse­re Fähig­keit zur bedin­gungs­lo­sen Lie­be und Hin­ga­be. Durch das Herz­cha­kra erken­nen wir die wah­re Natur von Dua­li­tät und Lie­be. Hier im Her­zen ist die rei­ne, uni­ver­sel­le Lie­be unse­rer See­le zu Hau­se, die alle Men­schen und Ereig­nis­se mit nicht wer­ten­der Akzep­tanz anneh­men kann. Im Lich­te die­ser Lie­be spü­ren wir unse­re inners­te Wahr­heit und ler­nen so zu erken­nen, ohne sie zu verurteilen.

Auf der phy­si­schen Ebe­ne ist das Herz­cha­kra mit dem Her­zen und der Lun­ge ver­bun­den. In der pola­ren Natur die­ser Orga­ne kön­nen wir eine star­ke sym­bo­li­sche Kraft erken­nen: Der Raum, den uns das Herz­cha­kra öff­net, ist jen­seits von Ein­at­men oder Aus­at­men, jen­seits von Anspan­nung und Ent­span­nung, es ist der Raum, in dem all die­se Din­ge gesche­hen. Raum jen­seits der Dua­li­tät. Durch das Herz­cha­kra ver­bin­den wir uns mit der bedin­gungs­lo­sen Lie­be des Eins­seins, die allen Erschei­nun­gen zugrun­de liegt. Unsicht­bar wie die Luft, die das Ele­ment die­ses Cha­kras ist, wird die­se Ein­heit hin­ter den Din­gen für uns spürbar.

Das Herz­cha­kra ist auch das Cha­kra der Bezie­hun­gen der wah­ren Lie­be. Wäh­rend es beim Sakralcha­kra um ein­fa­che emo­tio­na­le Bezie­hun­gen geht, öff­net das Herz­cha­kra die kom­ple­xe Welt der mensch­li­chen Lie­be. Auch hier sym­bo­li­sie­ren Herz und Lun­ge mit ihrem Spiel von Ein­at­men und Aus­at­men und Herz­schlag das Spiel von Bezie­hun­gen in Pola­ri­tät und Dualität.

Erfah­run­gen des Gebens und Emp­fan­gens, des Lie­bens und Geliebt­wer­dens, der Eksta­se der erwi­der­ten Lie­be, aber auch des Schmer­zes der Zurück­wei­sung und des Ver­lusts berei­ten Sie auf eine tie­fe­re Ebe­ne der Lie­be, der spi­ri­tu­el­len Lie­be der See­le und der gött­li­chen kos­mi­schen Lie­be vor. Die Bezie­hung erstreckt sich auf alle Ebe­nen unse­rer Exis­tenz als inkar­nier­te See­le: die Bezie­hung zu Part­nern, die Bezie­hung zur Welt, die Bezie­hung zur Schöp­fung, zu Gott und zu uns selbst und zu unse­rer eige­nen Seele.


GA 94, S. 68f – Rudolf Stei­ner
„Der Mensch besitzt noch eine ande­re Lotus­blu­me, die mit den zwölf Blät­tern. Sie hat ihren Sitz in der Herz­ge­gend. Einst waren nur sechs Blät­ter sicht­bar. Die Erwer­bung von sechs Tugen­den wird die sechs ande­ren Blät­ter in der Zukunft zur Ent­fal­tung bringen.

Die­se sechs Tugen­den sind: Gedan­ken­kon­trol­le, Initia­tiv­kraft, see­li­sches Gleich­ge­wicht, Posi­ti­vi­tät, die erlaubt, jedem Ding die bes­te Sei­te abzu­ge­win­nen, eine von Vor­ur­tei­len freie Gesin­nung und schließ­lich die Har­mo­nie des See­len­le­bens. Als­dann wer­den sich die zwölf Blü­ten­blät­ter in Bewe­gung setzen. 

In ihnen drückt sich der hei­li­ge Cha­rak­ter der Zwölf­zahl aus, den wir wie­der­fin­den in den zwölf Apos­teln, in den zwölf Gefähr­ten des Artus – und jedes­mal han­delt es sich um Schöp­fer­tum, um Tätig­keit. Und so ver­hält es sich, weil alles auf der Welt sich in zwölf ver­schie­de­nen Nuan­cen entwickelt. 

In Goe­thes Gedicht «Die Geheim­nis­se», in dem das Ide­al der Rosen­kreu­zer sich aus­spricht, fin­den wir dafür ein neu­es Bei­spiel. Nach einer Erklä­rung des Dich­ters, die Goe­the selbst jun­gen Leu­ten gege­ben hat, reprä­sen­tiert jeder der zwölf Rit­ter des Rosen­kreu­zes eine reli­giö­se Strömung. 

Man fin­det glei­cher­wei­se die­se Wahr­hei­ten in den Zei­chen und Sym­bo­len, denn die­se Sym­bo­le sind nicht will­kür­li­che Erfin­dun­gen, son­dern ent­spre­chen Rea­li­tä­ten. Zum Bei­spiel das Sym­bol des Kreu­zes, wie das­je­ni­ge der Swas­ti­ka, ist die Dar­stel­lung des vier­blätt­ri­gen Cha­kram des Men­schen. Und die zwölf­blätt­ri­ge Lotus­blu­me fin­det ihren Aus­druck im Sym­bol des Rosen­kreu­zes und der zwölf Gefährten. 

Der Drei­zehn­te unter ihnen, der unsicht­ba­re Gefähr­te, der sie alle eint, das ist die Wahr­heit, das einen­de Band aller Reli­gio­nen. Jeder Neu­be­ginn, jede neue reli­giö­se Offen­ba­rung, ist ein «Drei­zehn­ter», der eine neue Syn­the­se der zwölf Nuan­cen der geis­ti­gen Wahr­heit gibt.“


Soul Star Cha­kra
360 Hertz

360 Hertz ist die Basis­fre­quenz des See­lensterncha­kras.

Das See­lens­tern Cha­kra ist das rät­sel­haf­tes­te und zugleich ein­fachs­te Cha­kra. Es dient der Ent­wick­lung des wah­ren Wesens des Menschen.

Hier wird die Ver­bin­dung von Ich, See­le und Gott aufgehoben.

Es unter­wirft sich kei­nem ande­ren Cha­kra, es spielt in einer ande­ren Liga, es ist nicht mit dem Ver­stand zu ver­ste­hen. Nie­mand kann die­ses Cha­kra erklären.

Es ist dein wah­res Zuhau­se und das Tor zum Paradies.

Hier kannst du über­le­ben und über dei­ne Ver­bin­dung zu Gott selbst ent­schei­den. Viel­leicht wirst du sehen, dass du eins mit Gott bist.

Du bist kein Ego, du bist kei­ne See­le.
Wenn du sagen kannst : Ich bin, der ich bin, dann bist du auf dem Weg.


Throat Cha­kra
384 Hertz

384 Hertz ist die Basis­re­so­nanz­fre­quenz des Kehl­kopf­cha­kras.

Sans­krit: Vis­hud­dha
Eng­lisch: Throat Cha­kra
Deutsch: Hal­scha­kra
sech­zehn­blätt­ri­ger Lotus

Das Hal­scha­kra (Kehl­kopf­cha­kra) ist das Cha­kra des Aus­drucks, der Rein­heit, der Aus­rich­tung und der Wahr­heit. Sei­ne Haupt­funk­ti­on ist die eines Übersetzers.

Das Hal­scha­kra ist die Quel­le unse­res Ver­ständ­nis­ses und unse­rer Kommunikationsfähigkeiten.

Es ermög­licht uns, unse­re eige­ne Wahr­heit zu fin­den und sie mit unse­rer Umwelt zu teilen.

Es drückt die Ein­zig­ar­tig­keit und Indi­vi­dua­li­tät unse­rer See­le aus, durch Kom­mu­ni­ka­ti­on, aber auch durch den krea­ti­ven Selbst­aus­druck in der Welt – durch Lied, Kunst, Tanz, Musik, Schau­spiel, Literatur.

Hier ist der Sitz der Wahr­heit, der Weisheit.

Men­schen, deren Hals-Cha­kra offen ist, kön­nen sich und ihre Wahr­heit, ihre Gefüh­le, Gedan­ken und Ein­stel­lun­gen frei aus­drü­cken, indem sie ihre eige­nen Schwä­chen voll akzeptieren.

Sie sind beson­ders gute Zuhö­rer, weil sie nicht nur sich selbst, son­dern auch ande­re aus der höhe­ren Per­spek­ti­ve ver­ste­hen können.

Sie kön­nen auch gut impro­vi­sie­ren und sind offen für jede Art von Inspi­ra­ti­on. Die­se Men­schen spre­chen klar und kön­nen die Din­ge in kur­zer Zeit auf den Punkt bringen.

Die Hei­lung des Hal­scha­kras beginnt dort, wo die eige­ne inne­re Wahr­heit durch Ich-Iden­ti­tä­ten geleug­net oder ver­zerrt wird.

Rudolf Stei­ner über den sech­zehn­blätt­ri­gen Lotus


Cau­sal Cha­kra
426 Hertz

426 Hertz ist die Basis­re­so­nanz­fre­quenz des Kau­salcha­kras.

Das Kau­salcha­kra steht im Zusam­men­hang mit dem Karma.

Kar­ma ist die Sum­me aller Hand­lun­gen, Akti­vi­tä­ten oder Gedan­ken, die wir jemals in die­sem und jedem ande­ren Leben gemacht haben.

Wenn Sie nach einem Grund suchen, war­um Ihnen dies oder jenes im Leben pas­siert, für den Sie kei­nen Grund sehen kön­nen, dann medi­tie­ren Sie über die­ses Cha­kra. Es wird Ihnen eine Ver­bin­dung anzei­gen können.

Wenn du etwas wie­der gut­ma­chen willst, wird die­ses Cha­kra die kar­mi­schen Schul­den beseitigen.


Third Eye Cha­kra
432 Hertz

432 Hertz ist die Basis­re­so­nanz­fre­quenz des Stirncha­kras.

Sans­krit: Ajna
Eng­lisch: Third Eye Cha­kra
Deutsch: Stirncha­kra
zwei­blätt­ri­ger Lotus

Das Stirncha­kra (drit­te Auge) ist der Sitz des Bewusst­seins, des höhe­ren Geis­tes und der inne­ren Vision.

Wäh­rend das Unbe­wuss­te zwi­schen den unte­ren Cha­k­ren hin und her schwankt, wird das erwach­te Bewusst­sein in der tran­szen­den­ta­len Prä­senz des Fron­tal-Cha­kras verankert.

Wenn alle ande­ren Cha­k­ren offen sind, ist die Ent­wick­lung abge­schlos­sen und der Mensch öff­net sich schließ­lich dem gött­li­chen Bewusst­sein und den höhe­ren Dimensionen.

Durch das Drit­te-Auge-Cha­kra erhal­ten wir die Füh­rung der See­le durch die Intui­ti­on, wes­halb es auch die „Tür zur See­le“ genannt wird.

Es ist das Tor zu höhe­ren spi­ri­tu­el­len Erfah­run­gen und wah­rer kos­mi­scher Liebe.

Gut, aber was nützt das Cha­kra im Alltag?

Das Cha­kra ist ver­ant­wort­lich für die Gedan­ken­welt. Jeder weiß, wie schwer es sein kann, im Kopf zur Ruhe zu kom­men. Streng genom­men kom­men die Gedan­ken von außer­halb des Bewusst­seins und set­zen sich mit ihren Inhal­ten aus­ein­an­der. Wenn Sie dies aus­schal­ten möch­ten, stel­len Sie fest, wie viel Kraft die­se Gedan­ken haben.

Und hier schließt sich unser Engel dem Stück an. Er treibt die Gedan­ken zurück, baut eine Ver­tei­di­gung auf, er hilft uns zu medi­ta­ti­vem Schweigen.


Stel­lar Gate­way Cha­kra
448 Hertz

448 Hertz ist die Basis­re­so­nanz­fre­quenz des Ster­nentorcha­kras

20–25 cm über dem Schei­tel erscheint das Ster­nen­tor­scha­kra in Weiß mit leich­ten Gold-Antei­len. Wie der Name schon nahe­legt, ermög­licht die­ses Ener­gie­feld den Zugang zu den Ster­nen, zur Hei­mat der Göt­ter. Ein spi­ri­tu­el­les Syn­chro­ni­sa­ti­ons­zen­trum auf dem uni­ver­sel­len Pfad stimmt alle Ereig­nis­se im Leben zeit­lich und inhalt­lich auf­ein­an­der ab und öff­net eine geis­ti­ge Ver­bin­dung zum uni­ver­sel­len Sein. Man geht auf die Rei­se zu Gott.
Vor­aus­set­zung für die Akti­vie­rung ist die Auf­lö­sung von Ego­struk­tu­ren, von Persönlichkeitsmustern. 


Crown Cha­kra
480 Hertz

480 Hertz ist die Basis­re­so­nanz­fre­quenz des Kro­nencha­kras.

Sans­krit: Sahas­ra­ra
Eng­lisch: Crown Cha­kra
Deutsch: Kro­nencha­kra
tau­send­blätt­ri­ger Lotus

Das Kro­nencha­kra ver­bin­det den Men­schen dann mit dem Gött­li­chen und dem Kos­mi­schen, dem Gro­ßen Gan­zen. Es befin­det sich außer­halb des pysi­schen Kör­pers und ist der Sitz des Bewusst­seins der Einheit.

Durch die­se Ver­bin­dung zum Gött­li­chen durch das Kro­nencha­kra erlan­gen wir die höchs­te Form von Wis­sen und Weis­heit – Wis­sen durch Ver­schmel­zung und Ein­heit. Ein voll­stän­dig geöff­ne­tes Kro­nencha­kra bedeu­tet voll­stän­di­ge Tran­szen­denz der Iden­ti­tät als ein­zel­ne Per­son – das ist es, was wir im All­ge­mei­nen unter dem Begriff „Erleuch­tung“ ver­ste­hen. Das wah­re Ich erscheint. Man ist nicht nur zu Hau­se im Reich der Göt­ter, son­dern man fängt an, dazuzugehören.

Das Reso­nanz­al­ter des Kro­nencha­kras liegt zwi­schen dem 26. und dem 30. Lebens­jahr, wird jedoch erst dann wirk­lich geöff­net, wenn die Kun­da­li­ni-Kraft akti­viert wur­de. In den meis­ten Fäl­len wird es nur so weit akti­viert, dass eine mini­ma­le Ener­gie­auf­nah­me statt­fin­den kann.

Eine Wei­ter­ent­wick­lung des Kro­nencha­kras ist nur mög­lich, wenn alle ande­ren Cha­k­ren akti­viert wurden.


Die sie­ben Hauptchakren

die sieben Hauptchakren

YIN YANG GOLD