Warum 128 Hz ?

128 Hz Stimmgabeln

128 Hz Stimmgabeln werden häufig direkt auf dem Körper angewendet. Die Wirkung besteht in der Resonanz der Schwingungen der Körperzellen und vermittelt ein Gefühl der Entspannung und des Friedens. Der Körper wird mit der natürlichen Grundschwingung in Verbindung gebracht. Im Zusammenhang mit Meditation kann eine heilende Wirkung eintreten.

So ist es auch mit Musik auf der Grundlage von 128 Hz. Die Musik durchströmt den Menschen, seinen Körper und seinen Geist und stellt einen Einklang mit spirituellen Kräften her, die aus seiner Seele, aus seinem Selbst stammen.

Auf der Grundfrequenz von 128 Hz bauen sich Intervalle in der reinen Stimmung auf. Diese Intervalle entstammen der Naturtonreihe.

Naturtonreihe /Obertonreihe

Die Naturtonreihe ist die Grundlage aller Tonsysteme, denn sie ist die einzige natürliche Tonleiter.

Wenn der Mensch Tonfolgen hört, baut er sie innerlich zu kleinen Akkorden zusammen und vergleicht diese dann unbewusst mit der Obertonreihe.

Je größer die Übereinstimmung mit den Intervallen der Obertonreihe ist, desto harmonischer klingt die Musik.

Das Besondere an dieser Tonleiter ist: nicht der Mensch hat sie erfunden sondern sie entsteht unmittelbar aus den Schwingungsgesetzen. Sie folgt einem Naturgesetz wie die Schwerkraft. Unabänderlich und von Beginn bis zum Ende des Universum gültig.

Der Klang der Schöpfung

Die Naturtonreihe folgt dem universellen Wellenprinzip des Universums. Daher ist sie natürlichen Ursprungs.

Sobald ein Ton erklingt, schwingen Obertöne mit. Sie klingen alle gleichzeitig. Die Obertonreihe also eigentlich ein Akkord. Der Aufbau ist immer gleich und entspricht einer mathematischen harmonischen Reihe. Man hört die Obertöne normalerweise nicht.

Denn weil sie als Akkord alle gleichzeitig schwingen, erscheinen sie uns wie ein einziger Ton.

Obertöne (auch Partial- oder Teiltöne) sind die neben dem Grundton mitklingenden Bestandteile nahezu jedes instrumental oder vokal erzeugten musikalischen Tons.

Der tiefste Teilton wird Grundton genannt und bestimmt in den meisten Fällen die wahrgenommene Tonhöhe, während die übrigen Teiltöne, die Obertöne, die Klangfarbe beeinflussen.

Während bei der gleichstufigen Stimmung außer dem Grundton und dessen Oktaven kein Ton exakt mit der Teiltonreihe übereinstimmt, sind die Abweichungen bei reiner Stimmung deutlich seltener.
Die Obertonreihe geht von einer Schwingung von etwa 16 HZ bis über 40.000 HZ, hat also weit mehr Töne als die übliche Angabe von 16 Obertönen.

Rudolf Steiner und 128 Hz

Wer sich mit 128 HZ beschäftigt, wird sehr schnell auf Maria Renold kommen. Ihr Buch „Von Intervallen, Tonleitern, Tönen und dem Kammerton C = 128 Hertz“ ist sozusagen die Bibel der 432 Hz und 128 Hz Gemeinschaft.

Die Frequenz soll von Rudolf Steiner ins Spiel gebracht worden sein. Er soll gesagt haben:
C=128 Hz = Sonne.

Seite 110 – „Von Intervallen Tonleitern Tönen und dem Kammerton C=128 Hz“ von Maria Renold

„Diese Beobachtung veranlaßte sie 1921, Rudolf Steiner zu fragen, auf welche Tonhöhe sie den auletischen Sonnenmodus 22/22 einstimmen solle, damit er für das Bewußtsein des heutigen Menschen richtig erklinge. Rudolf Steiners Antwort auf diese Frage war, sie solle „C= 128 Hz = Sonne“ setzen.“

Wer ist sie?
Kathleen Schlesinger (1862 – 1953), eine britische Theosophin und Kuratorin für Musikinstrumente am British Museum.

Aber hat Rudolf Steiner das wirklich gesagt? Es scheint Zweifel zu geben. In der gut informierten Anthroposophenszene ist man der Meinung, er hätte eher 256 Hz gesagt.

Faktisch spielt das keine Rolle, da 128 Hz und 256 Hz Oktaven sind.

Root Chakra

128 Hz als Oktave von 256 Hz ist auch die Frequenz des Root Chakras, des Wurzel-Chakras.
Der Sanskritname ist Muladhara.

Das Wurzelchakra ist die Verbindung mit dem physischen Körper, der physischen Welt, den Energien der Erde und bestimmt allgemein unser Verhältnis zur materiellen Ebene des Lebens. Das Hauptthema des Wurzelchakras ist Sicherheit und Stabilität und da es das erste und das unterste Chakra ist, ist es von enormer Bedeutung.  

Das Wurzel-Chakra ist das Fundament und die Grundlage für unsere Existenz und Entwicklung als Seele in einem Körper. Es ist die Brücke zur physischen Welt, das Eingeständnis der Seele für die Erfahrung, inkarniert zu sein.

Das Wurzel-Chakra ist mit unseren Grundinstinkten und unseren grundlegenden persönlichen und physischen Lebens- und Überlebensbedürfnissen verbunden. Seine starke Verbindung zu Beinen, Füßen und dem Skelettsystem ist sozusagen die Manifestation seines wesentlichen Themas: vollständig verkörpert, stabil und sicher im Leben.

Eine Besonderheit des Grundchakras ist, dass die Kundalinienergie darin ruhen und geweckt werden kann.

Nur der vollständige Aufstieg der Kundalini ermöglicht eine irreversible Transformation des Bewusstseins und den permanenten Übergang in einen erleuchteten Zustand.

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