Klangreise.org

Buddha mit Sansula

Die Domain Klangreise.org hat eine lange Tradition. Sie war eine der ersten Adressen damals, als 432 Hz und 128 Hz ziemlich unbekannte Ziele waren. Früher eine selbständige umfassende Domain, heute Teil von 128 Hz Reality Generator. Klangreise ist im Internet ein Genre geworden, dass sich mit Klangschalen, Klangmassagen und solchen Sachen beschäftigt.

Sicher, ich habe ein Monochord, eine Klangschale, aber meine Klangreisen finden auf allen Instrumenten statt, sie sind eher eine Art und Weise das Daseins, ein Ausdruck einer nicht so direkt sichtbaren Welt. Ich nenne es psychedelisch. Das ist kein Wellnessgenre, das ist kosmisch.

So ist der Ausdruck Klangreise für mich für mich nicht mehr relevant.

In der guten alten Zeit, früher als alles später war, wo die Zeit noch Ewigkeitscharakter hatte, haben wir viele Reisen organisiert, ohne auf Frequenzen zu achten, ohne auf die Stimmung zu achten, ohne überhaupt auf irgendetwas zu achten. Alles war neu und spannend. Dann geriet die Domain in den Hintergrund.
Nun aber ist sie wieder da. Im Unterschied zu damals jetzt mit den neu entdeckten Frequenzwelten.

Dies ist das erste Album dieser Art: Astral Machine – 128 Hz -.
Ambient, Psychedelic, Meditative, Electronic, Spirituality, das sind die wesentlichen Genre, unter denen die Musik eingeordnet werden kann.


Psychedelic

Psychedelisch (zusammengesetzt aus altgriechisch ψυχή psychḗ‚ Seele‘ und δῆλος dẽlos ‚offenkundig, offenbar‘) bezeichnet einen mittels geistiger Praktiken (zum Beispiel Meditation) oder durch Alkaliode, zum durch LSD (wird nicht empfohlenen) erreichbaren veränderten Bewusstseinszustand.

Dieser ist unter anderem durch die teilweise oder komplette Aufhebung der Grenzen zwischen Selbst und Außenwelt sowie das zeitweilige Transzendieren von Alltagsbewusstsein und Alltagserfahrung charakterisiert.

Psychedelic Rock ist eine Spielart der Rockmusik. Sie wurde 1965 in den USA geprägt, setzte sich als bedeutender Bestandteil der westlichen Popkultur durch und dauerte etwa bis 1969 an. Als wesentliche Gemeinsamkeit der beteiligten Bands lässt sich die Verwendung ungewöhnlicher und neuartiger Klänge sowie der bisweilen experimentelle Umgang mit Songstrukturen feststellen, die vormals einfacher gehalten waren.

Ambient

Ambient ist eine Variante der elektronischen Musik, bei der sphärische, sanfte, langgezogene und warme Klänge dominieren.
Rhythmus und Perkussion stehen bei der Ambient-Musik im Hintergrund oder sind überhaupt nicht vorhanden, sie erscheinen als subtile Perkussionstexturen, als Arpeggien oder in rhythmisch eingebrachten Melodie- und Bassverläufen.

Häufig wird auch mit räumlichen Effekten, Soundscapes und Feldaufnahmen experimentiert,
vielfach werden digitale Instrumente eingesetzt.
Auch Naturgeräuschkulissen, Sprache und Gesang haben ihren Platz.

Die Musikstücke sind meist sehr langsam und lang, bauen sich oft gemächlich auf und gehen ineinander über, wobei sie selten einer klassischen Songstruktur folgen.


Am Anfang war Psychedelic

Ich weiss noch genau, wie es anfing mit den Klangreisen.

Es war in der psychedelischen Ära. 1964 ging es los mit der Musik, Beatmusik sagte man, dann Flower Power, dann Psychedelic Rock. Klangreisen waren für mich damals noch alle analog: auf der Gitarre Synthesizer gab es noch nicht. Inspiriert hatte mich Tony Scott, Music for Zen Meditation (1964 erschienen) und Ravi Shankar, in der Art machte ich es auch.

Später, als die Synthesizer mitmachten, wurde es für mich einfacher, ein neuer Kult begann, 1970 hatte ich einen Moog. Und ich rauschte im Weltall umher. Psychedelisch!

Es war die Vorstufe zu meiner heutigen 128 Hz/432 Hz Psychedelic Ambient Meditation Musik.

Das Motto „Turn on, Tune in, Drop out!“ ist geblieben, allerdings etwas abgewandelt, es heißt jetzt:

Meditation, Konzentration, Expansion, aber ohne LSD.

Das kosmische Bewusstsein stellt sich nicht durch die Einnahme einer Droge ein.

Gewisse Ähnlichkeiten sind schon vorhanden, es werden vielleicht Einblicke gegeben.

Aber grundsätzlich kommt die Erlösung, die Offenbarung niemals von außen. Das Außen ist immer den Gesetzen der Dialektik unterworfen, das kosmische Bewusstsein hingegen steht über der Realität von Yin und Yang.

LSD

Timothy Leary war der Begründer LSD-gestützten Reise in unbekannte Bereiche des Ichs.
Er erfand das Motto der psychedelischen „gegenkulturellen“ Szene der 60er Jahre:
„Turn on, Tune in, Drop out!“

Leary lieferte dazu folgende Interpretation: Turn on = „Finde ein Sakrament, das Dich zu Gott bringt und zu Deinem eigenen Körper; geh über Dich hinaus, verwandle Dich!“ – Tune in = „Bleibe wiedergeboren, drücke es aus, beginne ein neues Leben, das Deine Visionen widerspiegelt!“ – Drop out = „Befreie Dich vom äußeren Drama, das so ausgehöhlt und leer ist wie eine TV-Show!“

Der eigentliche Wirkstoff der Bewusstseinserweiterung ist der Geist selber, der sich durch die Droge ausgelösten biochemische Vorgänge von der „normalen“ Sichtweise der Welt freigesetzt erlebt.

Die gesundheitlichen Folgen allerdings waren unübersichtlich, aus der Bewusstseinserweiterung wurde die oft eine Party-kompatible Bewusstseinsverbreiterung.

Die Szene verlagerte sich auf das Land, Landkommunen entstanden, in denen eine autarke Lebensweise erdacht und geplant wurde.
Drogeninduzierte Bewusstseinserweiterung wurde allmählich abgelöst von Meditationstechniken, vom Zen könnte man sagen.

Das klappte alles sehr gut. war auch Ursprung der ökologischen Grünen und mancher der heutigen Biofood-Firmen.


  1. No 01 - 128 Hz
  2. No 02 - 384 Hz
  3. No 03 - 288 Hz
  4. No 04 - 320 Hz
  5. No 05 - 432 Hz
  6. No 06 - 128 Hz
  7. No 07 - 432 Hz
  8. No 08 - 288 Hz
  9. No 09 - 128 Hz
  10. No 10 - 480 Hz