Face­book Wahnsinn

Face­book Wahnsinn

Ein Freund von mir hat die­ses gepos­tet:

„Dies ist kein Krieg gegen oder für die so genann­ten Demo­kra­tien oder Regime, es ist ein Krieg gegen das erwa­chen­de Bewusst­sein der Mensch­heit.„

Spon­tan und intui­tiv sehe ich es auch so. Es ist eine Aus­sa­ge sicher weit ab vom Main­stream, aber der Main­stream wird ja auch immer unwirk­li­cher. Er droht ja nun sogar durch das Licht sel­ber ver­nich­tet zu wer­den. Ein Atom­krieg ist die Ent­fes­se­lung der Ener­gie des Lichts.

Kurz­um, der kol­lek­ti­ve Wahn­sinn hat einen Anfüh­rer und der heißt Putin. Die Vor­ge­schich­te mit der NATO Erwei­te­rung stimmt, aber das spielt kei­ne Rol­le mehr. Es geht tat­säch­lich um alles. Es ist die Apokalypse.

Der kol­lek­ti­ve Wahn­sinn des mate­ri­el­len Bewusst­seins zeigt sich über­all. Face­book ist nur ein Spie­gel der Gesell­schaft.
Der Ver­rück­te aus Russ­land ist ja bei­lei­be nicht der ein­zi­ge, es gibt hier in Deutsch­land genug von der Sor­te, die alles bekämp­fen, was ihnen nicht in den Kram passt. Die Coro­na-Sto­ry tritt in den Hin­ter­grund, aber ich ver­ges­se nicht, was das Regime ver­an­stal­tet hat, die­se unsäg­li­che Hetz­jagd auf Anders­den­ken­de wie mich.

Alle haben sie ihre Grün­de, haben viel­leicht irgend­wie recht.
Aber es geht nicht um recht haben oder unrecht haben.
Das Regime hat den Feh­ler gemacht (und das kön­nen die­se Unwis­sen­den auch nicht anders), kei­ne Ener­gie in eine aktiv-posi­ti­ve Per­spek­ti­ve zu inves­tie­ren. Das Ver­hin­de­rungs­sze­na­rio hat sich als Irr­weg her­aus­ge­stellt.

Nun eint ein unbe­ding­ter Ver­nich­tungs­wil­le die­se Spin­ner. Nun ist die Höl­le ist los.

Chris­tus lässt sich nicht bli­cken und ich muss wie­der alles alleinmachen. 😉

Ich ver­su­che zwar, mich dem Sog zu ent­zie­hen und die Ner­ven zu behal­ten, aber es ist sehr schwer. Weil eben auch so vie­le mit­ma­chen, hier bei Face­book.
Die ande­ren machen gemüt­lich wei­ter so, tun so, als wenn nichts wäre.
Das ist ja genau­so schlimm.

Das ist nichts für mich. Des­halb habe ich heu­te den kom­plet­ten Bei­trags­ver­lauf mei­nes Haupt­pro­fils auf Face­book gelöscht, eben­so alle Fotos und Infor­ma­tio­nen. Die Posts der Ver­gan­gen­heit sind nicht mehr wahr, es war eine pro­zess­haf­te Ent­wick­lung und nun wird sie auch aus mei­nem geis­ti­gen Feld gelöscht.

Im ein­zel­nen:

1. Zunächst ein­mal ganz ein­fach die stän­di­ge Zen­sur und Über­wa­chung im Rah­men von Coro­na Bei­trä­gen. Damit fing es an, es wur­de mir immer auf­dring­li­cher, gefühls­mä­ßig wie von der Geheim­po­li­zei in einer Dik­ta­tur über­wacht.

Es hat sich gezeigt, dass Face­book sich den staat­li­chen Vor­ga­ben anpasst. Ich bin in kei­ner Wei­se eine Gefahr für den Staat, ich bin aber der Mei­nung, dass der Staat zuviel Ein­fluss auf die Gesin­nung frei­heit­lich den­ken­der Men­schen aus­übt.

Face­book ist hier bereit­wil­li­ger Erfül­lungs­ge­hil­fe.

2. Die Teil­nah­me nimmt zuviel Zeit und Ener­gie in Anspruch. Das Like-Sys­tem hat über­dies ein ungu­ten Ein­fluss auf mei­ne Psy­che.

3. Die Teil­nah­me bringt über­haupt nichts ein. Ich lie­fe­re da nur den Con­tent für den Ver­dienst von Face­book und bekom­me nichts dafür.
Natür­lich freut mich die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit engen Freun­den. Aber die­se Kom­mu­ni­ka­ti­on kann man auch anders haben. Die Nach­tei­le der Face­book-Klam­mer über­wie­gen.

4. Mir geht über­haupt die gan­ze Freun­de-Phi­lo­so­phie auf die Ner­ven. Freun­de auf Face­book sind wie Reich­tum bei Monopoly.

5. Vie­le Face­book Men­schen pos­ten irgend­wel­che Links zu irgend­wel­chen Sei­ten, die auf irgend­ei­ner poli­ti­schen Wel­le schwim­men. Damit wol­len sie ihren eige­nen psy­chi­schen Druck lin­dern, der in die­sen har­ten Zei­ten über der Mensch­heit liegt. Kann man ver­ste­hen, ist aber ober­ner­vig. Als wenn die­se Infor­ma­tio­nen für die Freun­de irgend­wie wich­tig sind. Sie reden sozu­sa­gen auf einen ein. Ist aber völ­lig belang­los, die Infor­ma­tio­nen gibt es im Über­fluss, über­all. Und eine Strö­mung kämpft gegen die ande­re. Der Wahn­sinn der Fins­ter­nis herrscht über Face­book.
Es gibt sicher­lich eini­ge Men­schen, die von sich selbst berich­ten, von ihren Akti­vi­tä­ten, aber das inter­es­siert wohl nicht so.
Aber es war mal der Sinn von Face­book, die Men­schen zu verbinden.

6. Es macht mir auch viel mehr Freu­de, selbst das Design mei­ner Inter­net­ak­ti­vi­tät zu bestim­men. Wie­viel Zuschau­er und wie­viel Feed­back ich dabei habe, ist mir nicht so wich­tig. Was zählt, ist der medi­ta­ti­ve und krea­ti­ve Aspekt. 

Bei Face­book bin ich gedul­de­ter Gast. Sie könn­ten mich jeder­zeit raus­wer­fen.

Was ich aller­dings gut fin­de, sind die Face­book Grup­pen, die mich sehr inter­es­sie­ren, bei­spiels­wei­se die deut­sche 432 Hertz Grup­pe. Aber auch ande­re Fach­grup­pen sind mir eine ech­te Hil­fe und Berei­che­rung.

Auch der Mess­an­ger tut sei­nen Dienst recht gut, weil er unab­hän­gig von der Tele­fon­num­mer auf jedem Brow­ser-fähi­gem End­ge­rät funk­tio­niert.

Daher bleibt mein Haupt­pro­fil erhal­ten, wird aber nicht mehr mit Bei­trä­gen beschickt.

Und wenn ich dabei ver­ein­sa­me, dann macht es auch nichts.


2 Antworten zu “Face­book Wahnsinn”

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