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Eso­te­ri­sche Stunde

Rudolf Steiner Beitragsbild

GA 266a, S.171

A = Ver­gan­gen­heit
U = Gegen­wart
M = Zukunft

Die okkul­te Schu­lung führt den Men­schen zur Frei­heit. Er wird
dadurch Herr der ver­schie­de­nen Wesen­hei­ten, die fort­wäh­rend
sei­ne Lei­ber durch­flu­ten, ein- und aus­ge­hen dar­in, daß er ihr
Genos­se wird.
Ihre Namen sind: für den phy­si­schen Leib Phan­to­me; für den
Äther­leib: Gespens­ter; für den Astral­leib: Dämo­nen; für das Ich:
Geis­ter.
Um sie beherr­schen zu ler­nen, muß der Mensch sich ein Ske­lett, ein fes­tes Gerip­pe, des Äther­lei­bes bil­den, wie es der phy­si­sche Leib im Kno­chen­ge­rüs­te hat. Die­ses Gerip­pe ist für den
Äther­leib das Pentagramm:

Pentagramm
Pen­ta­gramm

Eben­so ist ein Gerip­pe für den Astral­leib zu bil­den, das ist das
Hexa­gramm:

Hexagramm
Hexa­gramm

Um dazu zu gelan­gen, sind die nach­ste­hen­den vier Grund­sät­ze auszubilden:

  1. Ler­ne schwei­gen und dir wird die Macht.
  2. Begib dich der Macht und dir wird der Wille.
  3. Begib dich des Wil­lens und dir wird das Fühlen.
  4. Begib dich des Füh­lens und dir wird Erkennt­nis.
    Das sind vier Stu­fen, zu denen der Mensch auf­steigt.
    Jedes Unter­drü­cken gibt eine gewis­se Macht.
    Die Geis­ter und Wesen­hei­ten, die den Men­schen fort­wäh­rend
    beherr­schen und unfrei machen: kennt er sie, dann braucht er
    nicht mehr ihr Skla­ve zu sein.
    Auf­merk­sam­keit auf sich selbst ist das ers­te für den Schü­ler,
    was er ler­nen und üben muss.

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