Erstaunliches

Die Realität ist das, was wir beobachten

Das berühmteste Experiment der Quantenphysik beweist: die Welt verändert sich durch unsere Beobachtung: Das Doppelspaltexperiment
„… Es stellt sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt ist. Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an sich existiert, ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung, irgendwann verabschieden.“
Anton Zeilinger, Physiker an der Universität Wien


Was hält die Welt zusammen?


„Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes eigenes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms folgendes: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt…und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält…. wir müssen hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie…. so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott!“
Prof. Max Planck, deutscher Physiker, Nobelpreisträger


Das „Gottesteilchen“

Der Theorie von Higgs und seinen Kollegen zufolge gibt es ein Energiefeld, das den ganzen Kosmos ausfüllt. Jedes Teilchen, das sich darin bewegt, tritt in Wechselwirkung mit dem Feld.
Die Kraft wird auch mit den Begriffen Nullpunktsenergie und Nullpunktsfeld in Verbindung gebracht. In diesen Theorien ist die gesamte Schöpfung von einem Frequenzfeld durchzogen, das für unsere Realität maßgeblich ist.

Die Quantenphysik beschreibt unsere Welt als einen Dualismus zwischen Teilchen und Wellen.
Demnach erschaffen wir unsere Realität, in dem wir die Wellenfunktion durch unsere bewusste Beobachtung kollabieren lassen. In verständlicheren Worten, suchen wir uns unsere Realität aus einem unendlich großen Raum an verschiedenen Möglichkeiten aus, einfach, indem wir unser Bewusstsein auf einen entsprechenden Ausschnitt in diesem Raum wirken lassen.

Da es weder zeitliche, noch räumliche Trennung gibt, wären demnach ebenfalls parallele Universen völlig logisch, ja sogar unbedingt notwendig.
Denn dort wo verschiedene Möglichkeiten nicht nebeneinander existieren können (- Raum existiert nicht-), müssen Sie am selben Punkt existieren, und ebenso gleichzeitig.

Wäre nicht unser Verstand so mächtig, wir könnten unsere eigene Realität zu jedem Zeitpunkt in jede beliebige Richtung verändern. Nur er hält unsere Aufmerksamkeit an dem Ort des Nullpunktfeldes fest, an dem sie sich befindet und lässt Veränderungen nur sehr langsam und in kleinen Dosen zu.
Philosophisch gesehen könnte man davon ausgehen, dass die universelle Intelligenz sich selber Scheuklappen aufgesetzt hat, um die einzelnen Aspekte ihrer Wahrheit im Detail zu betrachten, so als würden Sie auf einem Fußballfeld liegen und jeden Grashalm extra betrachten. Sie würden nicht erkennen, daß es ein Fußballfeld ist. Wenn Sie nahe genug an jeden Grashalm heran“zoomen“ würden Sie nicht einmal erkennen, dass es sich um einen Rasen handelt.

Was ist, wenn wir irgendwann mal wieder das Fußballfeld im Ganzen sehen?
Dann könnten wir nicht mehr nur aus dem Raum der unendlichen Möglichkeiten, also aus dem Nullpunktfeld, durch die beschränkte Ausrichtung unseres Bewusstsein wählen, dann wären wir das Nullpunktfeld und damit Groß und Klein, Reich und Arm, Schön und hässlich, Schwarz und Weiß …Alles in einem und alles zur selben Zeit. Unser Verstand hätte zu diesem Zeitpunkt bereits einen völligen Systemabsturz hinter sich.“


Quantenverschränkung

Wie schnell ist sofort? Physiker haben diese Frage jetzt in einem Experiment untersucht. Ergebnis: Der mysteriöse Informationsaustausch zwischen verschränkten Photonen, von Einstein als „spukhafte Fernwirkung“ verspottet, ist 10.000-mal schneller als das Licht. Mindestens.
Die Quantenverschränkung besagt, dass die Quantenzustände zweier Teilchen auch in großem Abstand voneinander identisch sein können, so als stünden sie permanent in Verbindung. Ändert das eine Teilchen seinen Zustand, so geschieht dies augenblicklich auch bei dem anderen.
Teleportation ist möglich, theoretisch.


Ursache und Wirkung

Was hat ich bloss getan, das mir das (egal was, setzen Sie etwas ein) passiert? Warum immer ich? Ich erkenne für mein Unglück keine Ursache! Das kennen Sie bestimmt.
Wenn der Mensch etwas tut, hat die Tat eine Wirkung. Die spirituellen Auswirkungen sind aber nicht sofort spürbar. Das ist strukturell bedingt, so vorgesehen. Es gibt eine Pause zwischen Ursache und Wirkung. Ohne die Pause würden wir sofort die Konsequenzen spüren, wenn wir etwas Schlechtes tun. Dann aber gäbe es keinen freien Willen, keine Wahl, das menschliche Verhalten würde sich immer an Angst und Vermeidungsstrategien orientieren.

Mehr zu dem Thema in dem Buch „Kabbalah – Die innersten Gesetze des Universums erkennen, beherrschen, nutzen“ von Yossef Touval.


Nullpunktsenergie

Unter diesem Begriff versteht man auch den Vakuumzustand der Quantenphysik, einem Zustand niedrigster Energie. Diese Nullpunktsenergie ist immer größer null, d.h. wenn sich makroskopisch in einem physikalischen System scheinbar nichts ereignet, so ist es mikroskopisch gemäß der Heisenberg’schen Unschärferelation, interpretiert als Energie-Zeit-Unschärfe, möglich, dem Vakuum für sehr kurze Zeit Energie zu entziehen, um aus dieser Energie virtuelle Teilchen-Antiteilchen-Paare zu bilden. Auch wenn die Zahlenwerte nicht mit der Kosmologischen Konstante im Einklang sind, könnte diese Nullpunktsenergie als Dunkle Energie angesehen werden.

Nullpunktsenergie


Heisenberg’sche Unschärferelation

Die Unschärferelation wurde von dem Nobelpreisträger Werner Heisenberg (1901-1976) im Jahre 1927 postuliert und besagt, dass Ort und Geschwindigkeit eines Teilchens nicht gleichzeitig beliebig genau gemessen weden können. Genauer ist das Produkt von Ort und Geschwindigkeit durch das Planck’sche Wirkungsquantum h festgelegt.


Vakuum

Zunächst bezeichnet Vakuum den leeren Raum ohne Inhalt. In der Quantentheorie wird das Vakuum als Zustand geringster Energie bezeichnet. Dadurch ist es aber auch durch die permante Bildung und Annihilation von virtuellen Teilchen-Antiteilchen charakterisiert. Diese Vorgänge sind im Rahmen der Unschärferelation erlaubt, aus der man sich kurzfristig Masse und Energie der Teilchen ausborgen kann. Diese Teilchen sind keine realen Teilchen, aber deren Auswirkungen lassen sich auch mit Hilfe des Casimir-Effektes messen.


Dunkle Energie

Dunkle Energie bezeichnet eine bislang hypothetische Form der Energie in der Kosmologie. Diese Energie wird für eine beobachtete zunehmende Expansion des Universums verantwortlich gemacht. Es gibt zur Zeit zwei Erklärungsversuche: Erstens könnte die Dunkle Energie als eine Vakuumsenergie, die in der Quantenfeldtheorie auftritt, verstanden werden, oder sie wird als die Wirkung eines Skalarfeldes, Quintessenz genannt, angesehen.


Zeit

Wir können die Töne hören, weil die Töne die Zeit erzeugen.
Zeit ist eine Folge von Bewegung.
Der Ton ist eine Welle. Eine Welle ist eine Bewegung.
Der Ton erzeugt die Zeit.

Was ist also Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht“, hat der Kirchenvater Augustinus vor über 1500 Jahren geschrieben. 


Schrödingers Katze

Bei Schrödingers Katze handelt es sich um ein Gedankenexperiment aus der Physik, das 1935 von Erwin Schrödinger beschrieben wurde.
Das Gedankenexperiment beruht darauf, dass immer, wenn ein System gemäß der Kopenhagener Deutung zwei verschiedene Zustände einnehmen kann, auch die kohärente Überlagerung der beiden Zustände einen möglichen Zustand darstellt. Erst wenn eine Beobachtung oder Messung durchgeführt wird, mit der man zwischen den beiden ursprünglichen Zuständen unterscheiden kann, nimmt das System einen von beiden an. In Anlehnung an das Gedankenexperiment mit einem makroskopischen System spricht man auch bei einem quantenmechanischen System von einem Katzenzustand, wenn man die beiden Zustände in einer solchen Überlagerung durch eine Messung unterscheiden kann.

In dem Gedankenexperiment befinden sich in einem geschlossenen Kasten eine Katze und ein instabiler Atomkern, der innerhalb einer bestimmten Zeitspanne mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zerfällt. Der Zerfall löst mittels eines Geigerzählers die Freisetzung von Giftgas aus, welches die Katze tötet.

Schrödinger argumentiert nun, dass – wenn die Quantenphysik auch auf makroskopische Systeme anwendbar wäre – nicht nur der Atomkern, sondern auch die Katze in einen Zustand der Überlagerung geraten müsste. Diese Überlagerung würde erst beendet, wenn jemand den Kasten öffnet und den Zustand der Katze überprüft. Dies stellt eine Messung dar, die entweder das Ergebnis „tot“ oder „lebendig“ feststellt. Bis dahin wäre die Katze also lebendig und gleichzeitig tot. Diese Schlussfolgerung erscheint paradox.

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