Cha­k­ren

Chakra Header

So wie für die sinn­li­che Wahr­neh­mung phy­si­sche Sin­nes­or­ga­ne nötig sind, bedarf es zur geis­ti­gen Wahr­neh­mung see­li­scher Wahr­neh­mungs­or­ga­ne. Im gegen­wär­ti­gen Ent­wick­lungs­zu­stand der Mensch­heit sind Cha­k­ren wäh­rend unse­res irdi­schen Lebens nicht aktiv. Wenn der Mensch mit dem Tod sei­nen phy­si­schen Leib – und damit auch sei­ne phy­si­schen Sin­ne – ablegt, begin­nen sie zu erwachen.

Sie kön­nen aber auch wäh­rend des Erden­da­seins durch geziel­te geis­ti­ge Schu­lung in Tätig­keit gesetzt wer­den.

Der Unter­schied zwi­schen phy­si­schen und astra­len Orga­nen besteht dar­in, dass die phy­si­schen Sin­nes­or­ga­ne des Men­schen pas­siv sind; sie las­sen alles von außen auf sich ein­wir­ken. Auge, Ohr und so wei­ter sind zunächst im Zustand der Ruhe, sie müs­sen war­ten, bis ihnen etwas gebo­ten wird, Licht, Töne und so weiter.

Die geis­ti­gen Orga­ne sind im Gegen­satz dazu aktiv, sie umfas­sen klam­mer­ar­tig den Gegenstand.

Sie sind über­sinn­lich und bestehen in einer bestimmt geform­ten See­len­be­tä­ti­gung; und sie bestehen nur inso­fern und so lan­ge, als die­se See­len­be­tä­ti­gung geübt wird.

Die Cha­k­ren wer­den an dem astra­li­schen Lei­be bewusst. In dem Zeit­punk­te, in dem man sie ent­wi­ckelt hat, weiß man auch, dass man sie hat. Man fühlt, dass man sich ihrer bedie­nen kann und dass man durch ihren Gebrauch in eine höhe­re Welt wirk­lich ein­tritt. Die Ein­drü­cke, wel­che man von die­ser Welt erhält, glei­chen in man­cher Bezie­hung noch denen der physisch-sinnlichen. 

Wer ima­gi­na­tiv erkennt, wird von der neu­en höhe­ren Welt so spre­chen kön­nen, dass er die Ein­drü­cke als Wär­me- oder Käl­te­emp­fin­dun­gen, Ton- oder Wort­wahr­neh­mun­gen, Licht- oder Far­ben­wir­kun­gen bezeich­net. Denn wie sol­che erlebt er sie. Er ist sich aber bewusst, dass die­se Wahr­neh­mun­gen in der ima­gi­na­ti­ven Welt etwas ande­res aus­drü­cken als in der sinn­lich-wirk­li­chen. Er erkennt, dass hin­ter ihnen nicht phy­sisch-stoff­li­che Ursa­chen, son­dern see­lisch-geis­ti­ge stehen.

YIN YANG GOLD