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Befrei­ung

Pentagramm

Wenn sich das Den­ken von den Gedan­ken befreit,
wenn sich das Füh­len von den Gefüh­len befreit,
wenn sich das Wol­len von den Wün­schen befreit,
dann öff­nen sich die Pfor­ten des Himmels.

Wir unter­schei­den zwar die­se drei See­len­fä­hig­kei­ten, Den­ken, Füh­len und Wol­len, aber in dem ein­heit­li­chen Leben der See­le sind sie durch­aus nicht in stren­ger Wei­se von ein­an­der geschie­den. Man müß­te eigent­lich sagen: Wenn wir vom Den­ken, vom Vor­stel­len reden, so reden wir von einer See­len­fä­hig­keit, in der durch­aus zum Bei­spiel der Wil­le und auch das Gefühl drin­nen ist, aber es ist haupt­säch­lich das Den­ken drin­nen. Im Wil­len wie­der­um sind durch­aus Gedan­ken drin­nen, aber es ist haupt­säch­lich Wil­le drin­nen. So ist es nur das Her­vor­ste­chends­te, das in den ein­zel­nen See­len­fä­hig­kei­ten bezeich­net wird, wäh­rend über­all unter der Ober­flä­che, kann man sagen, auch die ande­ren See­len­fä­hig­kei­ten liegen.

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